100 Jahre Spvgg Rommelshausen
100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem 100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem
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Personen des Vereinslebens

Verdiente Personen des Gesamtvereins:

Alle Vorstände auf einen Blick


Die Vorstände der beiden Vorgängervereine der Spvgg, des Turnvereins und des Kraftsportvereins)
Die Vorstände der beiden Vorgängervereine der Spvgg, des Turnvereins und des Kraftsportvereins)

Die Vorstände der Sportvereinigung
Die Vorstände der Sportvereinigung

Anmerkung: In der hundertjährigen Geschichte der Spvgg und seiner beiden Vorläufer gab es viele Menschen, die einen erheblichen Aufwand an Energie und Zeit in die Organisation, Verwaltung und Weiterentwicklung des Vereins gesteckt haben. Sie alle zu nennen, wäre schierig; man würde sie wahrscheinlich auch nicht mehr alle zusammenbekommen.

Nachstehende Personen haben sich in jüngerer Zeit in besonderer Weise für den Verein eingesetzt. Wir werden bei der weiteren Bearbeitung der Chronik aber sicher auf Weitere stossen, die es verdient haben, namentlich genannt zu werden und werden sie im Laufe der Zeit soweit als möglich unter der Rubrik "Personen/Berichte" aufnehmen.

Die Ehrenvorsitzenden der Spvgg Rommelshausen Kurt Sandberg & Walter Stöffler

Kurt Sandberg

Kurt Sandberg
Kurt Sandberg

Nach dem Kriege verschlug es Kurt Sandberg nach Rommelshausen, und wie so viele blieb er hier hängen und fand sein Glück und seine Heimat.

Als begeisterter Fussballspieler kam er auch bald zum Sportverein, damals 1946 noch SKV (Sport- und Kulturverein), wie sein Spielerpass belegt. Im Verein hat er vieles gemacht: Natürlich selbst Fussball gespielt („Flügelflitzer“), Betreuung der Mannschaft, Ausschussmitglied, Mitarbeit in der Wirtschaftsabteilung, Ausschussmitglied im Hauptverein ab den 60er Jahren, Mitarbeit
bei der Hallenrenovierung, Mitgliederverwaltung und Kassenführung in den 70er-Jahren,
Einführung einer DV-gestützten Mitgliederverwaltung mit Lochkarten lange bevor es hierfür fertige Programme gab, Geschäftsführung, verantwortliche Mitarbeit bei den Jubiläen und vieles mehr. Aus seinem sportlichen Anliegen heraus war er u.a. auch Gründungs-Mitglied des Fördervereins zum Bau des Hallenbades.

Kurt Sandberg war über viele Jahre das wirtschaftliche Gewissen des Vereins, bis Rudi Hoffman das Amt übernahm. Dass das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung keine Beanstandung fand, ist neben Rudi Hoffmann zu einem erheblichen Teil Kurt Sandberg zu verdanken.

Dabei nahm er durchaus auch den Ruf als „Scharfer Hund“ in Kauf. Fritz Braun, der spätere 1. Vorsitzende erzählt: „Als ich auf Empfehlung von Georg Kritzer eines schönen Tages zu einer Hauptauschusssitzung gerufen wurde, wo man einen 2. Vorsitzenden suchte, hinterfragte Kurt Sandberg mich in so professioneller Manier, dass mir das doch deutlichen Respekt abverlangte. Trotzdem wurden wir aber schnell Freunde und sind dies bis heute geblieben“.

Seine späte Bestimmung fand er in einer „neuen“ Sportart bei der Spvgg, dem Schach. Als Fritz Braun für den Aufbau dieser Abteilung einen „Macher“ suchte, erklärte sich Kurt Sandberg hierfür spontan bereit. Über lange Jahre war er der Spartenleiter, spielte selbst aktiv, fand viele Mitstreiter und legte die Basis zur momentan erfolgreichsten Abteilung der Spvgg.

Als dann der damalige Ehrenvorsitzende Otto Schirmer starb, war man sich im Vorstand und Hauptausschuss einig, dass Kurt Sandberg, ohne selbst Vorsitzender gewesen zu sein, ein würdiger Nachfolger wäre. Die Mitglieder sahen es genauso und wählten ihn einstimmig.

Heute mit 86 Jahren plagen ihn doch einige gesundheitliche Probleme: Das Lesen fällt ihm schwer und das Herz macht Probleme. So konnte er auch kein längeres Interview für diese Dokumentation mehr geben. Es ist aber immer noch anregend, mit ihm zu reden, und er wird immer Teil der Vereinsannalen sein.

Walter Stöffler

Walter Stöffler
Walter Stöffler

Als 1985 Fritz Braun das Amt des 1. Vorsitzenden abgeben wollte, sprang Walter Stöffler, aktiv in der Fußballjugend tätig, in die Bresche und führte dieses Amt dann bis 1996
aus. Angefüllt waren diese 11 Jahre mit vielen Renovierungsarbeiten an Halle und Gaststätte. So waren am Gesamtgebäude Dach und Fassade sowie die Hausentwässerung, am Roten Salon, Modernisierung mit Neumöblierung und Erstellung neuer WCs, an der Halle, Einbau Umluftheizung, Verbesserung der Umkleideräume
und Duschen, Renovierung der Gaststätte mit Austausch der Fenster, komplette Erneuerung der Küche, der Theke und des Mobiliars, Einbau einer Entlüftungsanlage sowie die Sanierung der Wohnung fällig. Dazu
musste die Laufbahn erneuert und der Kunstrasenplatz mit Beleuchtung erstellt werden. In seine Ära fallen u.a. auch 1985 Gründung LG Kernen, 1986 50 Jahre Fußballabteilung, 1988 80 Jahre Spvgg Rommelshausen, 1990 40 Jahre Leichtathletikabteilung und 1995 Mithilfe beim Wiederaufbau der alten Kelter. Bei so viel Einsatz fand er Verständnis dafür, dass er nach 11 Jahren das Amt abgeben wollte. Und für die Mitglieder war es keine Frage, ihn dann zum Ehrenvorsitzenden zu wählen.

Die Altbürgermeister und verdienten Vereinsmitglieder

Paul Käßer †

Paul Käßer
Paul Käßer

1904 in Reichenbach (Gemeinde Berglen) geboren, war Paul Käßer 1931 bis 1937 Bürgermeister
in Beinstein, bevor er dieses Amt 1937 in Rommelshausen übernahm. Nur durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft unterbrochen, leitete er vorbildlich die Geschicke der Gemeinde. In seiner Amtszeit ist diese von einem bäuerlichen Dorf von etwa 2.000 Einwohnern zu einem Gemeinwesen mit rund 7.000 Einwohnern gewachsen. Besondere Probleme bei diesem stürmischen Wachstum waren u.a. die Unterbringung der Heimatvertriebenen, die Einrichtung einer Kanalisation, Verbesserung der Wasserversorgung, der Neubau vieler Ortsstraßen, die Erschließung von Baugebieten und der Bau mehrerer Mehrfamilienhäuser, um die große Wohnungsnot zu lindern, der Bau einer Sammelkäranlage, zwei Schulhausneubauten, die Industrieansiedlung und der Sportplatzbau. Ein schweres Herzleiden zwang ihn 1964 in den Ruhestand zu treten. In Anbetracht seiner großen Verdienste wurde ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen. Der Spvgg war Paul Käßer immer sehr verbunden. Zunächst insbesondere „seiner“ Fußballabteilung, dann nach der Gründung der Schachabteilung als „Stammgast“ bei deren Trainingsabenden. Aber auch allen anderen Abteilungen, insbesondere den Senioren, stand er bis zu seinem Tod 1997 nahe.

Günter Haußmann

Günter Haußmann
Günter Haußmann

Der ehemalige Bürgermeister von Rommelshausen (1964-1975), später für die Gesamtgemeinde Kernen (1976-
1992), stand dem Sport jederzeit positiv gegenüber. Er wusste, worauf es im Sport ankommt. Hat er doch schon in Jugendjahren selbst als aktiver Leichtathlet und Übungsleiter das Vereinsleben hautnah erleben dürfen.

Höhepunkt als Amtschef in Rommelshausen war wohl im Jahre 1974 der Bau des St. Rambert-Stadions, ebenso wie später der Bau des Hallenbades, der Rumold-Sporthalle und der Sporthalle bei der Haldenschule. Aber nicht nur für Großprojekte hatte er ein offenes Ohr, nein, für alle Belange des Sports war er stets ansprechbar. Dies
war allerdings nur möglich, weil er zu den sportlichen Abteilungen/Organisationen im Ort beste
Kontakte hatte und diese auch pflegte. So war er auch meist bei den großen Veranstaltungen oder Ausfahrten des Sportvereins dabei, wie z.B. beim Fußballfest in Kematen, in Steyr mit den Römer Leichtathleten usw. Bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand 1992 wurde er vom Gemeinderat der Gemeinde Kernen zum Ehrenbürger ernannt.Noch heute verbindet Günter Haußmann seine Liebe zum Sport, denn nach wie vor ist er bei den Leichtathleten als Seniorensportler über die Sprintstrecken aktiv.

Einen interessanten Bericht von Günter Haußmann über seine Tätigkeit bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1993 und das verbundene Patenschaftsprogramm finden Sie hier.

Vorstände und langjährige Ausschussmitglieder

Fritz Bubeck †

Fritz Bubeck
Fritz Bubeck

Seit 1926 bis 1954 war Fritz Bubeck als Riegenführer von der legendären Musterriege der Spvgg Rommelshausen nicht wegzudenken. Mit ihr holte er insgesamt vier Mal (1931/1935/1950/1952) den deutschen Meistertitel nach Rommelshausen.

Prägend war auch sein vorbildlicher Einsatz als Vorstand des Hauptvereins in der schweren Zeit von 1934 -1938. Darüber hinaus war er noch viele Jahre Vorstand der Schwerathletikabteilung und Schriftführer der neu gegründeten Seniorenabteilung im Jahre 1960.

August Ilg †

August Ilg war der Mann schlechthin, der den Verein über lange Jahre
präsentiert und ihm die Treue gehalten hat. Bereits im alten Turnverein war er von 1920 – 1933
Übungsleiter, ehe er sich mit seinen Kameraden daranmachte, die Sporthalle und den Sportplatz zu errichten.

Im Jahre 1947 wurde August Ilg zum 1. Vorsitzendes des Sportvereins gewählt, den er bis 1956 innehatte.

Unvergessen bleiben die während seinen Amtszeiten gehaltenen rassigen Reden, mit denen er unseren Verein vertrat und damit seine Sportkameraden gefesselt hat! In dieser Zeit (also nach 1945) entwickelte sich das Vereinsleben der Spvgg Rommelshausen enorm. Der Umbau der Vereinsgaststätte und der Betrieb in Eigenregie folgten. Dass er auch der Gründer der Wirtschaftsabteilung war, versteht sich fast von selbst. Auch war August Ilg im Jahre 1960 Gründer die Seniorenabteilung, mit dem Ziel und der Aufgabe, die hinterlassenen Kriegerwitwen zu betreuen.

Otto Schirmer †

Otto Schirmer
Otto Schirmer

Durch einen glücklichen Zufall ist Otto Schirmer nach Rommelshausen gekommen. Er war in amerikanischer Gefangenschaft und hat dort Ernst Silcher kennengelernt. Mit ihm ist er nach Rommelshausen
gekommen, wo er dann auch „hängen geblieben“ ist. Fortan brachte er sich dann gleich in der Sportvereinigung ein, spielte Fußball und war von 1964 - 1971 erster Vorsitzender unseres Vereins. In seine Ära fielen der An- und Umbau des Wirtschaftsgebäudes an der Sporthalle und der Gartenanlage, das uns in der heutigen Form noch so erhalten ist. Ferner war er Motor zur Gemeinde bezüglich des Baus eines Stadions in Rommelshausen bis zu dessen Fertigstellung im Jahre 1974. Danach war er noch einige Jahre Leiter der Seniorenabteilung. Auch war Otto Schirmer viele Jahre seines Wirkens Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister.


Günther Linge

Günther Linge
Günther Linge

Als 1973 Heinz Huttelmaier nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidierte, sprang der Tischtennis-Senior Günther Linge in die Bresche. Durch eine Kriegsverletzung gehandikapt, leitete er mit Stil, Souveränität und Sachverstand den Verein. Hauptproblem jener Zeit war die Verschuldung des Vereins infolge verschiedener Bau- und Renovierungsmaßnahmen an Halle und Gaststättenanbau.

Daneben bereitete für 1978 das 70-jährige Jubiläum vor. Das unvergessliche Festwochenende war für ihn dann eine sehr hohe Belastung. Trotzdem kam sein plötzlicher Tod am Schreibtisch bei Vereinsarbeiten noch im selben Jahr sehr überraschend. Die Fertigstellung der in Planung befindlichem Rumold-Sporthalle konnte er leider nicht mehr erleben.
(Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag über Günther Linge ist leider in der Hektik der Druckvorbereitung verloren gegangen. Wir haben dies bedauerlicherweise für eine Korrektur zu spät bemerkt, weshalb er in der Festschrift fehlt. Natürlich gehört er dort hin. Wir entschuldigen uns.)

Fritz Braun

Fritz Braun
Fritz Braun

Ende der 50er Jahre kam Fritz Braun zum Fußballspielen nach „Rom“. Nun ist er 50 Jahre in der Spvgg, genau deren halbes Leben, was ihn dazu veranlasste, an dieser Chronik mitzuwirken.

In seiner sportlichen „Laufbahn“ hat er zunächst Fußball gespielt, dann Leichtathletik betrieben, daneben
seine „dritte“ Sportart, das Regattasegeln, bis heute gepflegt. Bei den Leichtathleten hat er Schüler trainiert, und als 1978 der 1. Vorsitzende Günter Linge Unterstützung brauchte, sich als dessen Stellvertreter engagiert. Nach dessen Tod im selben Jahr übernahm Fritz Braun dann bis 1985 das Amt des 1. Vorsitzenden. Dabei engagierte er sich insbesondere für den Ausbau des Sportangebotes durch die Gründungen von Karate (Wiederbelebung) Schwimmen, Volleyball, Schach und Freizeitsport. Die Herausgabe einer Vereinszeitung zur „Erreichung“ der Mitglieder war ihm ebenso ein Anliegen wie die sportliche Entwicklung, die Sanierung der Finanzen sowie ein kameradschaftliches Verhältnis. Mit der Neufassung der Satzung ereichte er die heutige teamorientierte Organisationsstruktur.

Herausragende Veranstaltungen waren 1978 u.a. zunächst die 70-, dann 1983 die unvergessliche 75-Jahr-Feier. Dazu vertritt Fritz Braun die Spvgg seit ca. 30 Jahren im Sportkreis.

Rudi Hoffmann †

Rudi Hoffmann
Rudi Hoffmann

Fußballfan war Rudi Hoffmann schon immer. Als seine beiden Söhne dann in das „Fußballalter“ kamen, engagierte er sich persönlich als Jugendbetreuer in der Spvgg. Er und seine Frau betreuten viele Jahre Jugendmannschaften, und hatten bis zu seinem Tod Kontakt zu einigen seiner Schützlinge.

Als die Spvgg 1979 die Kassenführung auf neue Beine stellte und dazu den entsprechenden Sachverstand brauchte, erklärte sich Rudi Hoffmann bereit, das Amt des Finanzvorstandes zu übernehmen. Es war seiner besonnenen Art zu verdanken, dass das zunächst heftig diskutierte Vorhaben, die Abteilungskassen zentral für die steuerliche Erfassung zusammenzuführen, dann doch reibungslos umgesetzt werden konnte, und dass eine spätere Steuerprüfung ohne Beanstandung blieb. Zusammen mit seiner Frau erfüllte er die sehr arbeitsaufwendige Aufgabe bis zu seiner schweren Krankheit 2001 in einer Art, dass die bei Hauptversammlung typische Fetststellung der Kassenprüfer „... Kassenführung ohne jede Beanstandung ...“ ohne Einschränkung zutraf. In finanziellen Dingen galt sein Wort ohne Einschränkung. Leider musste er sich einer schweren Krankheit beugen und verstarb viel zu früh. Allen, mit denen er zusammengearbeitet hat, werden ihn sicher in guter Erinnerung behalten.

Horst Prassler

Horst Prassler
Horst Prassler

Horst Prassler kam bereits 1952 in den Verein und ist somit schon über 55 Jahre Mitglied. In dieser
Zeit war er viele Jahre für die Fußballabteilung aktiv, wo er u.a. im Spielausschuss mitwirkte und als Kassier für die Finanzen verantwortlich zeichnete. Außerdem war er Jahrzehnte bei der Kirbe Festkassier und damit ein unentbehrlicher Mitarbeiter der Fußballabteilung. In der Zeit von 1980 - 1983 war er Kassier des Hauptvereins ehe er 1984 zum Verwaltungsvorstand gewählt wurde. In dieser Funktion war er bis 1999 tätig. Dass er auch bei allen jüngeren Vereinsjubiläen die Kasse führte, war für ihn selbstverständlich.

Ob dieser vielen Jahre im Ehrenamt wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Spvgg Rommelshausen verliehen.

Gerd Häberle

Gerd Häberle
Gerd Häberle

Gerd Häberle ist seit 52 Jahren Mitglied in der Spvgg. Davon war er 8 Jahre aktiver Ringer. Seit fast 25 Jahren ist er technischer Vorstand im Verein und dabei für alle Fragen zur vereinseigenen Halle und Gaststätte zuständig. Alle Umbaumaßnahmen, Renovierungen oder Unterhaltungs-Arbeiten in dieser Zeit betreute er mit Umsicht und Sachverstand.

Nicht müder wurde er, bei den jährlichen Hauptversammlungen an die Abteilungen bzw. deren Sportler zu appellieren, doch schonend mit den Ressourcen und damit mit dem Geld des Vereins umzugehen: Heizung, Warmwasser, Strom, Sauberhaltung, Türen schließen waren und sind die Themen, ein Kampf gegen Windmühlenflügel, den Gerd Häberle seit 25 Jahren aushält.

Mit dieser Amtszeit ist er mit Abstand der längstgediente aktive Vorstand.

Hans Bezler

Hans Bezler
Hans Bezler

Hans, der Multifunktionelle, der einsprang, wo es eng wurde und wo Hilfe und Unterstützung erforderlich war. Egal ob Fußball, Ringen, Leichtathletik, oder Gesamtverein. Seine Mitarbeit überdauert heute schon mehr als 30 Jahre! Schon im Jahre 1977 übernahm er die Aufgabe des Schriftführers im Vorstand. In der Ära von Fritz Braun wurde er dessen Stellvertreter. Und dabei gestaltete er alle damaligen Reformvorhaben aktiv mit. Zum Ende der Ära Stöffler“ 1997 organisierte er ein richtungsweisendes Seminar mit vielen Vereinsmitgliedern und der Moderation von Peter Basalla und Fritz Braun, in dem die Basis für die Strategie der nächsten 10 Jahre
gelegt wurde.

Daneben steht eine vielfältige Mitarbeit in der Abt. Ringen von der Wettkampfleitung bis zum Abteilungsleiter, in der Abt. Leichtathletik als stv. Abteilungsleiter und in der Abt. Fußball als Trainer im Jugendbereich. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Hans Bezler einer der besten Kenner der Vielfalt der Spvgg war und ist.

Otto Förstner

Otto Förstner
Otto Förstner

Nachdem Otto Förstner 1978 in unseren Verein eingetreten ist, schloss er sich der Fußballabteilung
in der Spvgg an. Schon nach kurzer Zeit übernahm er 1980 die Führung der AH und wurde deren Leiter. In
der gleichen Zeit war er zudem viele Jahre Trainer des „kleinsten“ Fußballnachwuchses. Dazu kam
noch eine 10-jährige hauptverantwortliche Tätigkeit als Kirbeorganisator.

Nach dem Tod von Herbert Bährle im Jahre 1989 übernahm er für 3 Jahre die Abteilungsleitung. Nach einem Jahr Pause war er erneut, zusammen mit Reinhold Reichert, "Chef" der Fußballabteilung.

Als dann der Hauptverein 1997 einen Nachfolger für Walter Stöffler für den vakanten Posten des
Vereinsvorsitzenden suchte, war Otto Förstner erster Ansprechpartner. Bei der Jahreshauptversammlung stellte er sich zur Wahl und ist bis zum heutigen Tag Vorsitzender der Spvgg. In der Zwischenzeit gründete er die Herzsportabteilung und übernahm auch gleich das Amt des Abteilungsleiters bis zum Jahre 2006.

Aus den Abteilungen:

Ursel Wied

Ursula Wied
Ursula Wied

Bereits mit 16 Jahren ist Ursel Wied in Fellbach als Turnerin aber auch Helferin bzw. Betreuerin beim Turnen „hängen geblieben“.

Seit 1979 ist Sie in Rommelshausen aktiv und hat dabei in Ihrer Abteilung u.a. die Eltern/Kind-
Gruppe gebildet. Auch war Sie neben der 25-jährigen Zeit als Übungsleiterin auch noch 10 Jahre Abteilungsleiterin und Namensgeberin für die „Flying Römer“, die uns alle mit ihren Vorführungen schon in Verzückung brachten.

Noch heute liegt ihr das Turnen sehr nahe und sie ist daher bestrebt, junge Turnerinnen und Turner als Übungsleiter oder auch für Funktionärstätigkeiten zu begeistern - was auch bis heute gut
gelang!


Helga Hoppenkamps

Helga Hoppenkamps
Helga Hoppenkamps

Als die damals aktive Turnerin nach Rommelshausen kam, war ihr erster Anlaufpunkt die hiesige Turnabteilung. Bereits seit 1980 ist sie Übungsleiterin und hat dabei richtungsweisende Elemente in den Übungsbetrieb einfließen lassen.

Als langjährige Abteilungsleiterin (11 Jahre) und anderen Funktionärstätigkeiten fürs Turnen war sie im Einsatz, genauso wie als Schriftführerin im Hauptverein. Mit viel Herz verstand sie es, sich neuen Sachen anzunehmen und in die Abteilung einzubringen. So war sie bei der Kirbe fast von Anfang an dabei und war Initiatorin der Bunten Abende mit verschiedensten Themen.

Als Seele der Turnabteilung war Sie ferner jahrelang die Organisatorin der Turnfestbesuche, bei Aktionsvorführungen im In- und Ausland und für den Bunten Abend der Turnabteilung erste Ansprechpartnerin.

Wilhelm Jäger, so alt wie die Spvgg

Wilhelm Jaeger beim "Hundersten"
Wilhelm Jaeger beim "Hundersten"

Was für eine Geschichte!

Wilhelm Jäger wurde am 1. Februar 2008 so alt wie sein Verein Spvgg Rommelshausen, dem er nun schon 86 Jahre angehört. Dass er in dieser Zeit sportlich und auf anderen Ebenen viel erreicht und geleistet hat, versteht sich von selbst. So war er zunächst ein begeisterter Fußballer und erfolgreicher Ringer, wo er während seines 3-jährigen Aufenthaltes in der Schweiz Mannschaftsmeister wurde. Nach seiner Rückkehr wurde er zweimal Deutscher Meister mit der Musterriege der Spvgg Rommelshausen, nämlich 1935 in Breslau und 1952 in Friesenheim. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz nach den Kriegszeiten beim Aufbau der jetzigen Sporthalle und in der Wirtschaftsabteilung. Aber auch für die Seniorenabteilung hatte er ein großes Herz, wo er lange Jahre im Ausschuss mitwirkte

Wilhelm Silcher †

Wilhelm Silcher
Wilhelm Silcher

Wohl nur wenige Sportler unseres Vereins können auf eine so lange und erfolgreiche Laufbahn zu-
rückblicken wie der 2007 verstorbene Wilhelm Silcher. Die älteste noch vorhandene Urkunde von Wilhelm Silcher stammt aus dem Jahr 1931. Die jüngste aus dem Jahr 1960 vom Traditionssportfest in Stuttgart, wo er sich als Leichtathlet mit sehr guten Leistungen vom Wettkampfsport verabschiedete.

Nach dem 2. Weltkrieg war er einer der ersten „Römer“ Athleten der sich wieder an einer Meisterschaft beteiligte. Seine größten Erfolge erreichte er im Rasenkraftsport, vor allem im Gewichtwerfen und im Hammerwerfen, wo er mehrfach Württembergischer Meister wurde und zudem noch 6mal Vizemeister. Bei den Süddeutschen Meisterschaften belegte er 2mal den 4. Platz und bei den Gesamtdeutschen Meisterschaften 1951 in Karlsruhe wurde er im Gewichtwerfen und im Dreikampf jeweils 6. Man kann als ohne Übertreibung von Wilhelm Silcher als einem Multitalent sprechen.

Erich Retter

Erich Retter
Erich Retter

60 Jahre Mitglied (ab Jugend), 25 Jahre aktiver Ringer, 20 Jahre Mattenleiter und 8 Jahre Kassenprüfer in der Ringer-Abteilung sind die dürren Worte seines Wirkens in der Spvgg. In der Praxis bedeutet dies, dass er die komplette Geschichte mit allen Höhen und Tiefen zunächst der Schwerathletikabteilung, dann nach der Umfirmierung der Ringerabteilung nach dem Kriege mitgemacht hat. Als aktiver Ringer konnte er viele Erfolge feiern. Und als Mattenleiter vertrat er in hervorragender Weise die Spvgg eine Generation lang. Und wer Ring-Wettkämpfe mal besucht hat, weiss, dass Fußall-Schiedsrichter es noch leicht gegenüber Ringer-Schiedsrichter haben: Manchmal herrschen Emotionen pur, und der Mattenleiter ist gerade mal 1 Meter vom Publikum weg. Wer das 20 Jahre übersteht, kommt auch mit den meisten anderen Aufgaben klar. So überwand Erich Retter im Alter von 80 Jahren eine schwere Krankheit, die viele junge umgeworfen hätte, und er kann auch wieder seine regelmäßigen Spaziergänge machen.


Günter Knies

Günter Knies
Günter Knies

Günther Knies fand 1968 zur Ringerabteilung in der Spvgg. Er wurde gleich Schriftführer und,
da er selbständiger Unternehmer war, wurden ihm auch die Finanzen der Abteilung anvertraut.

Er organisierte außerdem die Festveranstaltungen. Legendär sind dabei die Winterunterhaltungen.

Unter Günter Linge als Vorstand war er dann Mitte der 70er-Jahre 2. Vorsitzender im Gesamtverein, wo er sich insbesondere für die Sanierung der Vereinsfinanzen wichtigen Nutzungsvertrag mit der Gemeinde für die Spvgg-Sporthalle engagierte, danach noch lange Ausschussmitglied. Das 70-jährige Jubiläum stand an, bei dem er im Festausschuss mitwirkte und speziell dann den Festzug organisierte.

Beim 75-jährigen Jubiläum der Spvgg organisierte er u.a. wieder den Festzug und führte ihn zu einem tollen Erfolg. Und 2008 soll sich die Geschichte von 1978 und 1983 wiederholen. Zum 100-jährigen Jubiläum wird er wieder den Festzug organisieren. Alle, die schon mal dabei waren, wissen, dass das eine wirkliche Herausforderung ist.

Daneben engagierte er sich bis heute mit vollem Einsatz bei der Ringerabteilung.

Roland Sperr

ri-Roland-Sperr
ri-Roland-Sperr

Seit mehr als 55 Jahren ist Roland Sperr Mitglied in der Spvgg Rommelshausen und ebenso viele
Jahre in der Abteilung Ringen. Roland Sperr war 20 Jahre aktiver und erfolgreicher Ringer und war der „Kopf“ und Mannschaftsführer in den glorreichen Zeiten.

Vereinsmitglieder, die sich vorher weniger mit den Ringsport beschäftigt hatten, wurden begeisterte Fans. Ihnen wurde hervorragender und mitreißender Ringsport geboten. Ferner war er Organisator des legendären Mannschaftskampfes gegen VASAS Budapest.

In den 6 Jahren als Abteilungsleiter in den 70er-Jahren organiserte er erneut eine Spitzenmannschaft.
Daneben unterstützte er lange Jahre die Ringer in vielerlei Hinsicht. Dazu kamen noch allerhand Funktionen innerhalb seiner Ringerabteilung. 20 Jahre Kassenprüfer ergänzten sein Engagement für den Ringsport.

Erich Reichle

Erich Reichle
Erich Reichle

Erich Reichle, eine Institution im Ringsport in der Spvgg Rommelshausen:

57 Jahre Mitglied, 12 Jahre Abteilungsleiter und 6 Jahre stv. Abteilungsleiter, 18 Jahre Jugendtrainer und Jugendleiter, 35 Jahre aktiver Ringer und 50 Jahre zusätzlich noch Unterstützer bei allen benötigten Druckerzeugnissen sind Zahlen, die für sich sprechen, und die ganz sicher nicht so leicht zu toppen sind. Dazu noch über lange Jahre Dokumentator des Ringergeschehens im Verein.

Diese Zahlen sagen aber noch nichts darüber aus, mit welchem Einsatz und Engagement er sich für den Ringsport in Rommelshausen einsetzte, insbesondere auch für den Nachwuchs.

Und viele werden sich noch an seine überlegten und souveränen Wettkämpfe in der aktiven Mannschaft noch in „hohem“ Alter erinnern.

Ab 1967 übernahm Manfred „Fred“ Knoblauch die Abteilungsführung bis 1975. In dieser Zeit fand eine Neuorientierung statt. Dank des starken Ausschusses konnte die Abteilung sowohl sportlich als auch kulturellin die Erfolgsspur zurückfinden. Im Anschluss daran stieg Roland Sperr als ehemals „Aktiver“ in die Abteilungsleitung ein und setzte die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers auf hohem Maße fort. Nachdem Erich Reichle Anfang der 60er-Jahre bereits Abteilungsleiter war, übernahm er erneut 1981-1989 die Abteilungsgeschäfte.

Michael Jank

Michael Jank
Michael Jank

Seit den Jugendjahren gehört Michael Jank der Sportvereinigung an und hat dort insbesonders beim Ringen seine Heimat gefunden. Als aktiver Ringer trug er seinen Teil zum mehrfachen Aufstieg der „Römer“ Ringerstaffel bei. Nach vielen erfolgreichen Jahren als Trainer im Nachwuchsbereich übernahm er 1992 die Abteilungsleitung, die er bis zum Jahre 2003 inne hatte.

In seine insgesamt 11-jährige Abteilungsleiterzeit fallen u.a. die Organisation der Kirbe, die legendäre Pfingst- Hocketse, dem späteren Bachusfest sowie die Ausrichtung mehrerer württembergischer Meisterschaften und die Gründung der Kampfgemeinschaft mit dem SV Fellbach. Maßgeblicher Mann war er auch an dem Jugend-Ringeraustausch mit der polnischen Stadt Gorlice.

Auch war er Initiator der „Musterriege 2000“, die beim 90jährigen Jubiläum der Spvgg im Jahre 1998, die uns alle an die großen Erfolge unserer „Alt-Vorderen“ erinnerte.

Auch heute noch ist Michael Jank als Dreh- und Angelpunkt in der Abteilung Ringen nicht wegzudenken.


Erwin Kurz †

Erwin Kurz †
Erwin Kurz †

Seit 1934 war Erwin Kurz Mitglied der Spvgg. Mit 16 Jahren kam er zum Fussball und war das jüngste Gründungsmitglied der Abteilung. Auch im ersten Spiel der Fussballabteilung war er in diesem jungen Alter bereits dabei.

Sein großes Interesse galt auch dem Turnen, wo er 1938 in Breslau erfolgreich beim Deutschen Turnfest vertreten war. Als langjähriger Übungsleiter im Turnen und später in der Leichtathletik war er
ebenso gefragt, wie als Abteilungsleiter der Turnabteilung, deren Vorsitzender er von 1951 -1957 war. Von 1979 bis 1998 setzte er sich im Seniorenausschuss ein und gehörte in dieser Phase auch einige Jahre dem Ältestenrat der Spvgg an. Selten versäumt hat unser Ehrenmitglied Erwin Kurz die wöchentliche Teilnahme am Seniorenstammtisch, wo es im Kreise seiner Sportkameraden viel aus zurückliegender Zeit zu diskutieren gab.

Im April mussten wir von Erwin Kurz, einem verdienten Mitglied der Sportvereinigung, Abschied nehmen. Wir haben ihm viel zu danken.

Rolf Röger

Rolf Röger
Rolf Röger

Als Fußball-Abwehrrecke war Rolf Röger Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre bekannt und von seinen Gegenspielern gefürchtet. Schon von seiner Statur her beeindruckend, pflegte er ein eisenhartes aber faires
Spiel. Damit trug er 1972/73 wesentlich zum Aufstieg in die A-Klasse bei.

Altbürgermeister Paul Käßer beschrieb ihn in seiner späteren Aufgabe als Abteilungsleiter so: „... Einmal ist eine Generation von Spielern herangewachsen, in der es fortan mehr Möglichkeiten gab, zum anderen (ist die Zeit) durch einen Mann geprägt, der Ziele ins Auge fasste, Rolf Röger. Der Aufstieg zur Landesliga 78/89 war nach 12-jähriger Abwesenheit das Maß in Sachen Fußball für den Abteilungsleiter. ...“. Zusammen mit Herbert Bährle als Trainer leitete er danach die wohl erfolgreichste Zeit der Fußballabteilung ein. Grosse und viele Worte waren dabei nicht sein Ding. So sind die von ihm vorhandenen Texte sehr knapp, aber prägnant.

Mit Leib und Seele zwar Fußballer, war Rolf Röger jedoch auch offen für andere Sportarten. Seine „2. Liebe“ wurde nach seiner aktiven Fußballzeit dann der Triathlon, wo er wieder seinen eisernen Willen bei Training und Wettkampf einsetzen konnte.

Heinz Müller

Heinz Müller
Heinz Müller

Durch seinen Nachwuchs ist Heinz Müller zum Sport und zum Fußball
gekommen. In seiner Zeit als Jugendleiter von 1967 bis 1978 war er aber auch Betreuer, Trainer und Organisator diverser Turniere, Zeltlager sowie für nationale und internationale Ausflüge federführend. Dass er hervorragende Arbeit geleistet hat, beweist, dass er in seiner Zeit mit viel Herz bei der Jugend war und 10x den Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit vom WFV (württembergischer Fußballverband) erhalten hat.

Dass Fairness für Ihn immer eine große Rolle spielte, war vielleicht auch sein weiterer Funktionärsschritt in die Sportgerichtsbarkeit. In dieser Funktion war er 19 Jahre als Vorsitzender des Sportgerichts Rems Murr tätig! Dass er dabei nicht nur Freunde gewonnen hat, versteht sich von selbst.

Für seine Verdienste um die Funktionärstätigkeiten ist Heinz Müller mit den Ehrennadeln in Gold des WFV, des Württ. Landessportverbandes WLSB und seines Vereins, der Spvgg Rommelshausen ausgezeichnet worden.

Herbert Bährle †

Herbert Bährle †
Herbert Bährle †

1932 geboren, trat Herbert Bährle schon als Jugendspieler in die Spvgg Rommelshausen ein. Mit der ersten Mannschaft war er dann beim Aufstieg in die zweite Amateurliga dabei. Eine Meniskusoperation zwang ihn schon 1954 dazu, seine aktive Laufbahn zu beenden. Da vom Fußball infiziert, übernahm er als Trainer die Jugendmannschaften und legte beim WFV die Schiedsrichterprüfung ab.

1964 absolvierte er die Ausbildung zur B-Lizenz und übernahm die aktive Mannschaft der Spvgg. In der Spielzeit 1965/66 wurde diese mit ihm A-Klasse-Meister und hielt Einzug in die Landesliga. Nach 2 kurzen „Ausflügen“ nach Wendlingen und Hegnach und seiner Ausbildung zur A-Lizenz führte er die „Römer“ von der Bezirksklasse nach zwischenzeitigem Abstieg 1978/79 wieder in die Landesliga.

1981 übernahm er dann das Amt des Abteilungsleiters. Es folgten die wohl erfolgreichsten Jahre der „Römer“. Absoluter Höhepunkt war 1983 das leider verlorene Spiel um den Aufstieg in die
Verbandsliga gegen Backnang. Einen besonderen Coup landete Herbert Bährle 1985 mit der Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers Buffy Ettmayer als Spielertrainer. Leider riss ihn sein
plötzlicher Tod 1989 aus dem aktiven Fußballleben.

Günter Seiz

Günter Seiz
Günter Seiz

Günter Seiz engagierte sich schon sehr früh als junger Mann im Verein. Nicht nur als erfolgreicher Fußballer, sondern auch als langjähriger Schriftführer des Spvgg-Vorstandes war er an verschiedenen „Baustellen“ aktiv. Viele Stunden hat er in den Verein investiert, indem er die wegweisende Organisation der
heute noch aktiven Verbindung nach Kematen/A. vorangetrieben hat. Ferner war er der Initiator der Kirbe, die er im Jahre 1976 wieder belebt hat. Und last but not least, war er für die Umsetzung der
jahrelang erschienenen Vereinszeitung „Sport-Echo“ verantwortlich.

Doch „sein“ Sport, nämlich der Fußball, ließ ihn nicht los. So war er jahrelang AH-Leiter und an verschiedenen Positionen im Ausschuss seiner Abteilung tätig, ehe er als starker Mann, der über alle Abteilungsbelange informiert war, die Abteilungsleitung bis zum Jahre 2001 übernahm.

Nach einigen Jahren der Enthaltsamkeit stellte sich Günter Seiz im Jahr 2008 erneut für den verkanten Posten des stellvertretenden Abteilungsleiters zur Verfügung.

Sein Name ist eng verbunden mit den großen Erfolgen der Fußballabteilung!

Albrecht Lorenz
Albrecht Lorenz

Schon beste Kontakte des ruhmreichen Rommelshauser Läufertrios Reinhardt, Wolfer und Bubeck zu den Fellbacher Leichtathleten waren vorhanden, als 1959 der Römer Leichtathletik-Abteilungsleiter Günter Reinhardt den bekannten Trainer Albrecht Lorenz von Fellbach nach Rommelshausen holte. Die einzige Bedingung, die von A. Lorenz gestellt wurde, war, dass man ihn abholt und wieder heimbringt, weil er unmotorisiert war. Zum Glück waren unter den Römer Leichtathleten zwei, die bereits ein Auto hatten, nämlich Günter Reinhardt und Armin Rothmund. Und so stand dem Deal eigentlich nichts mehr im Wege und war fortan über 30 Jahre eine Verbindung auf ehrenamtlicher Basis, die erfolgreicher nicht hätte sein können.

Unter seiner Trainerregie fielen tolle Erfolge der Aktiven und Jugendlichen. 90% aller Jugendtitel wurden damals von „seinen Athleten“ gewonnen. Nicht minder erfolgreich war seine Tochter Gisela, die im Jahr 1968 mehrfache württembergische Meisterin wurde und über 400 m der weiblichen A-Jugend damals Landesrekord lief! Nach seinem Rücktritt als Aktiventrainer engagierte sich der ehemals selbst hervorragende Mittelstreckler in der Freizeitsportgruppe der Römer Leichtathleten und in der Freizeitsportabteilung im Hauptverein.


Georg Kritzer

Georg Kritzer
Georg Kritzer

Schorsch Kritzer ist das Urgestein der Leichtathletik in Rommelshausen. Seit 1951 ist er in der Abteilung dabei. Fast aller Funktionen der Abteilung hat er sich angenommen, davon 16 Jahre als Abteilungsleiter.

Als Initiator vieler Aktivitäten, die in der Leichtathletik heute fast selbstverständlich sind, sind mit seinem Namen verbunden. So ist dies in erster Linie der Bau des St. Rambert-Stadions im Jahre 1974, das ihn als den Treiber schlechthin, zusammen mit Otto Schirmer und Heinz Huttelmaier, ausweist.

In seine Ära fällt auch die Erstveranstaltung des Schurwald-Marathon, die ersten Landesmeisterschaften
und die Mitbegründung der LG Kernen.

Verdientermaßen wurden Ihm hohe Ehrungen der Landesverbände (Sportkreis, Württ. Leichtathletikverband) sowie von der Gemeinde Kernen (silbernes Lorbeerblatt) und des Landes Baden- Württemberg zuteil.

Fast übergangslos ist er nach seiner langen Funktionärszeit in der Leichtathletik-Abteilung zur
Seniorenabteilung der Spvgg gewechselt, wo er nun die Aufgaben mitgestaltet.

Herbert Hagenlocher

 Herbert Hagenlocher
Herbert Hagenlocher

Herbert Hagenlocher ist eng mit der Leichtathletik verbunden. Seit 47 Jahren Mitglied in der Spvgg war er in fast allen Funktionen bei den Leichtathleten aktiv, davon 21 Jahre bis heute als Abteilungsleiter. Nach einem schweren Unfall 1968 schien sein sportlicher hoffnungsvoller Weg schon zu Ende zu sein. Er stieg als Schüler/Jugendtrainer ein und fand dadurch bald zu seiner alten Leistungsstärke zurück.

Unter seiner Regie entstand 1985 die LG Kernen, in deren Folge tolle Erfolge gefeiert werden konnten, u.a. die Württ. Meisterschaft in der Landesliga der Männer. Bis heute ist er Trainer in den Schüler- und Jugendklassen. Dazu noch im Vorstand des LA-Kreises Rems Murr und Mitglied im Sportkreisrat. Durch seine vielfältigen Aufgaben zum Wohle der Leichtathletik wurden Ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. So erhielt er u.a. die Ehrennadel des Landes Baden Württemberg und Auszeichnungen diverser Sportverbände. 2008 wurde ihm beim Bürgerempfang der Gemeinde Kernen die Ehrenmedaille verliehen.

1985 blieb der nun der Juniorenklasse angehörende Jochen Haußmann mit 49,5 s als erster Rommelshäuser unter der 50-Sekunden-Grenze über die 400 m. Die 100 m sprintete er in 10,7 s und die 200 m, bei denen er auch dritter der Baden-Württembergischen Juniorenmeisterschaften in Sindelfingen wurde, rannte er in 21,6 Sek.

Im November 1985 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nach langen und intensiven Gesprächen und Diskussionen der Beschluss zur Gründung der LG Kernen mit dem TV Stetten gefasst.


Hermann Schnabel †

Hermann Schnabel
Hermann Schnabel

Als Fritz Braun 1981 zum Volleyball-Probetraining einlud, erschien Hermann Schnabel neben vielen Schülern und Jugendlichen als einziger älterer Interessierter. Und er ließ sich sofort zum Aufbau und zur Leitung der neuen Abteilung verpflichten. In kurzer Zeit schuf er eine aktive funktionierende Abteilung und sehr bald stellten sich erste sportliche Erfolge ein. Hermann Schnabel war die Vaterfigur der jungen Sportler.

Als Abteilungsleiter im Hauptausschuss der Spvgg, übernahm er 1983 zusätzlich auch Verantwortung mit dem Amt des Geschäftsführenden Vorstands im Hauptverein, welches er dann bis Mitte der 90er-Jahre innehatte, als ihn eine schwere Krankheit traf. Seine Volleyballabteilung leitete er dann noch bis zu seinem Tod 1998.

(Anmerkung der Red.: Man hätte Hermann Schnabel genauso gut beim Gesamtverein einreihen können, aber wir denken, dass sein Herz mehr für die Volleyball-Abteilung schlug)

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