100 Jahre Spvgg Rommelshausen
100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem 100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem
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Abteilungen und Sparten des Vereins : Turnen

101 Jahre Turnen in Rommelshausen


Geturnt wurde im Rommelshausener Sport von Anfang an. Konkret wurde der Arbeiterturnverein 1907 gegründet, also vo 101 Jahren. Danach hätte man eigentlich 2007 das 100-Jährige feieren sollen. Die politischen Vorgänge vor 75 Jahren haben eine andere Tradition bewirkt. Die Turner akzeptieren das. Es soll aber trotzdem daran erinnert werden.

Siehe auch die Chroniken des Gesamtvereins und des Arbeiter-Turnvereins

Verdiente Personen der Turnabteilung

Natürlich habe viele Personen zum Bestehen und Gelingen der Turnabteilung beigetragen, und alle waren und sind wichtig. Als besonders verdiente Mitarbeiterinnen in jüngerer Zeit sollen stellvertretend 2 hervorgehoben werden.

Ursel Wied

Ursula Wied
Ursula Wied

Bereits mit 16 Jahren ist Ursel Wied in Fellbach als Turnerin aber auch Helferin bzw. Betreuerin beim Turnen „hängen geblieben“.

Seit 1979 ist Sie in Rommelshausen aktiv und hat dabei in Ihrer Abteilung u.a. die Eltern/Kind-
Gruppe gebildet. Auch war Sie neben der 25-jährigen Zeit als Übungsleiterin auch noch 10 Jahre Abteilungsleiterin und Namensgeberin für die „Flying Römer“, die uns alle mit ihren Vorführungen schon in Verzückung brachten.

Noch heute liegt ihr das Turnen sehr nahe und sie ist daher bestrebt, junge Turnerinnen und Turner als Übungsleiter oder auch für Funktionärstätigkeiten zu begeistern - was auch bis heute gut
gelang!


Helga Hoppenkamps

Helga Hoppenkamps
Helga Hoppenkamps

Als die damals aktive Turnerin nach Rommelshausen kam, war ihr erster Anlaufpunkt die hiesige Turnabteilung. Bereits seit 1980 ist sie Übungsleiterin und hat dabei richtungsweisende Elemente in den Übungsbetrieb einfließen lassen.

Als langjährige Abteilungsleiterin (11 Jahre) und anderen Funktionärstätigkeiten fürs Turnen war sie im Einsatz, genauso wie als Schriftführerin im Hauptverein. Mit viel Herz verstand sie es, sich neuen Sachen anzunehmen und in die Abteilung einzubringen. So war sie bei der Kirbe fast von Anfang an dabei und war Initiatorin der Bunten Abende mit verschiedensten Themen.

Als Seele der Turnabteilung war Sie ferner jahrelang die Organisatorin der Turnfestbesuche, bei Aktionsvorführungen im In- und Ausland und für den Bunten Abend der Turnabteilung erste Ansprechpartnerin.


Chronik der Turnabteilung

Abteilungsleiterin Sonja Heidrich
Abteilungsleiterin Sonja Heidrich

Entwicklung der Turnabteilung 1907 gründeten 33 sportbegeisterte Personen mit nur 5 Stimmen Mehrheit den Arbeiter-Turnverein gegen einen Deutschen Turnverein. Die Chronik des damals noch selbständigen Arbeiterturn-
vereins ist in der Chronik des Hauptvereines detailliert beschrieben.

Aus Turnverein und Kraftsportverein wurde noch im Jahr 1933 die Sportvereinigung Rommelshausen. Erster Abteilungsleiter der Turnabteilung wurde August Ilg. Unter großen persönlichen und finanziellen Anstrengungen wurde an der Kelterstraße 1936 ein Sportplatz und eine Turnhalle gebaut. Bei einem Fliegerangriff 1944 brannte die Turnhalle aus. Unter großem Einsatz war bereits 1949 der Wiederaufbau möglich. Der erste Turnbetrieb mit Jugendlichen wurde in den 50er Jahren wieder aufgenommen.

Einige Bilder und Dokumente aus der Anfangszeit nach dem Krieg sehen Sie hier

Nach einer „Durststrecke“ - auch bedingt durch personelle und räumliche Engpässe - fanden sich in den 60er Jahren wieder turnbegeisterte Menschen, die Kindern und Jugendlichen turnerische Grundfertigkeiten an Geräten beibrachten. Auch betrieben die Damen wieder Gymnastik und 1965 erfolgte die Trennung der Sparten Turnen und Gymnastik in zwei eigenständige Abteilungen.

Ende der 70er Jahre kam Schwung ins Turnen. Mehr als 100 Kinder aller Altersstufen strömten in die Spvgg-Halle und den Gymnastikraum der Haldenschule. Dank der neuen Turnhallen an der Halden- und Rumold-Realschule wurden zusätzliche Turngruppen gegründet. Die neuen Sportgeräte ermöglichten ein qualifiziertes Training für Wettkämpfe und Vorführungen bis hin zur Teilnahme an Deutschen Turnfesten und Gymnaestraden.

Heute bewegen die Turner mehr als 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit mindestens 30 Übungsleitern und Helfern bei Geräteturnen, Kinderturnen, Trampolin, Tanzen, Spiel und Spaß. Das Turnen, die Kinderstube des Sports, erlebt einen großen Boom, zumal in weiten Bevölkerungskreisen die Wichtigkeit der Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen erkannt wurde.

Wettkämpfe und Turnfeste

›› Vereinsmeisterschaften

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Seit 1990 gab es die Vereinsmeisterschaften, an denen alle Kinder und Jugendlichen unserer Turngruppen in heimischer Atmosphäre Wettkampferfahrung sammeln können. Umrahmt von Vorführungen wurden die Vereinsmeister geehrt.

›› Gau-Kinderturnfeste

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Bereits ab 1978 nahmen Schülerinnen und Schüler erfolgreich an Gau-Kinderturnfesten teil und dies wurde über viele Jahre fortgesetzt. Andrea Riethmüller und Mona Lieb qualifizierten sich für Mehrkampf-Meisterschaften auf Landesebene.

Gau-Kinderturnfest Backnang 1989

›› Landeskinderturnfeste

Die Teilnahme an einem Landeskinderturnfest ist natürlich etwas ganz Besonderes: Umfangreiches Wettkampfangebot, Mitmachaktionen, Showprogramme, die spannende Anreise, das Übernachten im Massenquartier und natürlich ein unvergessliches Gruppenerlebnis. Kinder aus Rommelshausen zwischen 8 und 14 Jahren waren mehrmals dabei.

›› Landesturnfeste

Zusammen mit ihren Müttern nahmen die jüngsten Kinder der Abteilung bei der Abschlussveranstaltung des Landesturnfestes 1980 in Waiblingen teil. Treffpunkt war die Katholische Kirche in Rommelshausen und zu Fuß ging’s nach Waiblingen zum Stadion. Dieses Erlebnis war der Auftakt für viele weitere Turnfestbesuche von Jugendlichen und Erwachsenen. Es folgten Friedrichshafen 1986, Heilbronn 1989, Ludwigsburg 1993, Aalen 1999, Konstanz 2001.

›› Heilbronn 1989

Zum zweiten Mal ging’s zum Landesturnfest und schon beteiligten sich die „Römer“ am Vereinsturnen, bei den Wahlwettkämpfen und natürlich am Festzug.

›› Ludwigsburg 1993

Für die umweltfreundlichste Anreise war der erste Titel anlässlich des Landesturnfests in Ludwigsburg 1993 zu erringen. Auf Skates als Römer verkleidet und mit einem Leiterwagen für das gesamte Gepäck machte sich eine 15
Mitglieder starke Gruppe auf den Weg nach Ludwigsburg. In der Presse war zu lesen: „Römer wollen Jury überrollen“. Das originelle Outfit, die Anreise mit der S-Bahn und noch 5 km auf Rollschuhen haben die Jury überzeugt - der erste Titel gehörte den „Römer“ Turnern.


Waiblingen 2005


Bericht einer Teilnehmerin:

›› Friedrichshafen 1986

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„Rom zum ersten Mal auch dabei! Das Landesturnfest in Friedrichshafen war für alle ein Erlebnis. In jeder Turnstunde wurde fleißig geübt und bald war der Tag der Abreise gekommen. Mit vollen Rucksäcken trafen wir uns am Bahnhof.

Die Stimmung war spitze! In Friedrichshafen war was los! Tausende von Turnern tummelten sich am Busbahnhof. Wir sollten in Fischbach untergebracht werden. Nach einigem Hin und Her wurde uns ein Klassenzimmer in einer Schule direkt am See zugeteilt. Dem täglichen Badevergnügen stand nichts im Wege. Später machten wir uns auf den Weg zur stimmungsvollen Eröffnungsfeier an der beleuchteten Uferpromenade.

Am nächsten Tag begannen die Wettkämpfe. Mit Lampenfieber gingen wir zum Schwimmen, zur Leichtathletik und an die Geräte. Im großen und ganzen verlief es gut. Noch ein Gerät stand uns bevor: Der Boden. Wir waren von der Wertung ganz erschlagen. Statt 4,2 oder 3,9 stand jetzt 2,0 auf der Wettkampfkarte. Beschwerden wurden eingereicht, doch es half nichts. Wir waren eigentlich ein bisschen enttäuscht, aber das vergaßen wir bald, denn die Feststimmung holte uns ein. Am Abend beschlossen einige von uns, auf der Wiese vor der Schule zu schlafen. Luftmatratzen, Schlafsäcke und Taschenlampen wurden rausgeschleppt und es konnte losgehen. Die Nacht unter freiem Himmel war ein Erlebnis. ...

›› Aalen 1999

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Es war Ehrensache, die „Rolling“ Römer und die „Flying“ Römer aus Rommelshausen besuchten die alte Römerstadt Aalen. 18 Turnerinnen und Turner waren dabei und kurvten im Festzug auf Inlines durch die Stadt. Am nächsten Tag flogen sie mit gewaltigen Sprüngen auf der Haupttribüne am Marktplatz zur Primetime - abends um 20 Uhr - durch die Luft.

›› Konstanz 2001

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Auszug aus unserem Archiv:

... Am nächsten Morgen wachten wir zwar von Kopf bis Fuß mit Mückenstichen versehen auf, aber das war auch schon alles, was uns nicht sehr angenehm erschien. Nach dem Frühstück hieß es, sich umziehen und dann mit dem überfüllten Bus in die Stadt - dort aufstellen zum Festzug. Wegen der Hitze war der Marsch durch Friedrichshafen eine Qual. Trotzdem liefen wir laut singend und Räder schlagend durch die Straßen.

Der Tag der Abreise kam. Rucksäcke wurden gepackt und es ging zum Bahnhof. Da der Zug noch nicht da war, machten wir es uns im Schatten der Bäume bequem. Alle Turner und Turnerinnen, die wir am ersten Tag mit großem Erstaunen sahen, lagerten jetzt wie wir auf der Wiese und warteten auf den Zug. „Das Turnfest war vorbei!“

›› Deutsche Turnfeste

Das Deutsche Turnfest gibt es seit 1860. Heute sind die sehr leichtfüßig, aber früher waren sie politisch beladen. 1950 sprach Bundespräsident Theodor Heuss davon, dass „das Turnen für uns Deutsche die Heimat der Seele sei. Das Turnen sei eben eine deutsche Erfindung und entsprechend problematisiert worden. Die Kniebeuge allein hat es nie getan, wenn schon, dann sollte die Nation zu einem höheren
Zweck in die Hocke gehen!“ Die „Römer“ fuhren aber völlig unbeschwert und unpolitisch auf die Deutschen Turnfeste.

›› Berlin 1987

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Mit Rucksäcken, Taschen, einem Teddybär und der Vereinsfahne fuhren 12 Jugendliche und 5 Betreuer mit dem Zug zum Deutschen Turnfest nach Berlin. Nachdem die Wettkämpfe gut und erfolgreich abgeschlossen waren, stand das Vereinsturnen auf dem Maifeld mit 500 Vereinsgruppen und den „Römern“ auf dem Programm. Große Aufregung eine Minute vor Beginn der Vorführung. Fragen wie: „Hier fehlt doch etwas?“ oder „Wo ist unser zweiter Barren?“ gingen durch die Gruppe. Der fehlende Barren wurde schließlich am Rande des Maifeldes gesichtet, geschultert und ruck zuck an den vorgesehenen Standort geschleppt. Die Musik setzte ein und los ging’s. Mit einer Urkunde und einer „Turnfest-Eiche“ wurde die Gruppe belohnt.

Die frisch restaurierte „Römer“ Vereinsfahne wurde von Jörg Veigel voll Stolz beim Festzug und bei der Abschlussveranstaltung ins Olympiastadion getragen.

›› Bochum - Dortmund 1990

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BoDo, das stand für Bochum Dortmund und für die „Römer“ Turner bedeutete dies eine Woche Wettkämpfe, Sightseeing und schlaflose Nächte. Auch stand wieder ein Vereinsturnen auf dem Plan. Aber!! Durchsage im Ruhrpottradio: „Aufgrund der anhaltenden Regenfälle muss das für heute geplante Vereinsturnen leider ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.“

›› Hamburg 1994

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Zum Festzug sollte es etwas Besonderes sein.Niemand wollte wirklich zu Fuß gehen oder gar hinter der Fahne marschieren. Also zogen sich die „Flying Römer“ zu ihrem weißen „Römer“-Kostüm noch Rollschuhe an und mit riesigem Transparent wurden die Straßen erobert. Bei Windstärke 8 kein einfaches Unterfangen.

›› München 1998

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Vom 31.05.-07.06. war es mal wieder soweit. Die gesamte deutsche Turnerschaft fiel wie alle 4 Jahre über eine deutsche Großstadt her.

Dieses Mal trafen die über 100.000 Turner auf die Münchener Bürger. So etwas hatte man seit Olympia noch nicht erlebt. Aber natürlich kamen die „Römer“ nicht nur wegen Weißwürsten, Brezeln und Bier, sondern hatten auch eine Mission zu erfüllen. Es hieß im sportlichen Wettstreit die Turnfestsieger im Turnen, Trampolin, Beach-Volleyball, Wahlwettkampf und Tanzen zu ermitteln. Die Teilnahme an der „Wolpertinger-Olympiade“ mit Holzstamm Weitwurf, Fass rollen, Maßkrug stemmen, Finger hakeln und Handstand laufen wurde mit den begehrten blau-weißen „Münchner“ Hosenträgern belohnt.

›› Leipzig 2002

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Die „Römer“ beteiligten sich auf Einladung der Deutschen Turnerjugend am Großraumbild „Baustelle“, das bei der Stadiongala gezeigt wurde. 450 Jugendliche zeigten, als Bauarbeiter mit Helmen ausgestattet, akrobatische, turnerische und tänzerische Elemente. Als Handgerät dienten rote Holzdielen. Das war der erste Schritt auf dem langen Weg nach Lissabon zur Weltgymnaestrada.

›› Berlin 2005

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Nachdem die „Römer“ Turner in Lissabon bei der Weltgymnaestrada 2003 den sportlichen Höhepunkt des beginnenden Jahrtausends erlebt hatten, wollten sie in Berlin wieder dabei sein. 70.000 Menschen waren begeistert von den Großraumchoreographien mit 6.200 Mitwirkenden im blau-gelben Outfit. Die Show wirkte durch das Farbenspiel der zweifarbigen Paddel auf den Song „Pack die Badehose ein“.

›› Landesgymnaestraden / Gym-Festivals

„Gymnaestrada“ ist ein erfundendes Kunstwort aus der Verbindung von „Gymnastik“, „strada“ (Straße) und „estrada“ (Bühne). Die Gymnaestrada wurde inzwischen vom Landesverband in „Gym-Festival“ umbenannt. Diese Festivals sind seit 1991 ein beliebtes Forum für unsere Tanzgruppen.

Gym-Festival Stuttgart 2005

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›› Weltgymnaestrada

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Seit 1953 organisiert der Weltgymnastikverband (FIG) alle 4 Jahre dieses wichtigste Breitensportfest der Welt (A. Samaranch). Es ist ein Festival, bei dem Gruppen aus Europa und aus allen Kontinenten ohne Bewertung, aber auf hohem Leistungsniveau ihre turnerischen Vorführungen darbieten.

›› Lissabon 2003

Die „Baustelle“ der Deutschen Turnerjugend wurde vom Deutschen Turnerbund nach dem Deutschen Turnfest in Leipzig als offizieller Beitrag für die Weltgymaestrada in Lissabon ausgewählt. Da wollten die „Römer“ unbedingt dabei sein und übten bis zur Perfektion. 10 Aktive, betreut von 2 Turn-Omas, wurden mit der offiziellen Delegationskleidung ausgestattet und machten sich per Flieger auf den Weg nach Lissabon. Dann waren sie am Ziel ihrer Träume zusammen mit 200 weiteren “Bauarbeitern“ und insgesamt 23.000 Teilnehmern aus 46 Nationen. Die Weltgymnaestrada war ein friedliches, fröhliches und vor allem farbenfrohes Fest.

Das Üben hatte sich gelohnt. Vom internationalen Turnverband wurde der deutsche Beitrag als bestes Großraumbild ausgezeichnet. Zitat Jörg Veigel: „Mir send jetzt quasi Weldmeischdr em Großgruppenturnen“. Beim Einmarsch der Nationen mit 25.000 Teilnehmern fühlten sie sich wie Olympioniken. Aber es war „nur“ das größte internationale Breitensportfest.

›› Flying Römer

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Die Geburtsstunde der „Flying Römer“ - einer Trampolingruppe - war 1981 anlässlich einer Sportlerehrung. Zahlreiche Auftritte folgten in fantasievollen Kostümen.

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1987 war anlässlich der Kirbe in der Presse unter dem Motto „Wein, Zwiebelkuchen und Fiegende Römer“ zu lesen: „Die fliegenden Römer eroberten die Herzen des Publikums sozusagen im Flug. Drapiert mit Leintüchern aus Mutters Wäschetruhe mit Schnürsandalen und auf dem Kopf goldene Sicherheitshelme stürmten die „Flying Römer“ auf die Matte, hockten, hechteten, machten Handstände und schlugen Saltos über den Kasten.“ Damit waren die „Flying Römer“ in aller Munde und kein Fest verging ohne ihren Auftritt.

Danach gab es noch weitere spektakuläre Auftritte, u.a. in Dombovar, weitere Male bei der Kirbe, bei der 850-Jahr Feier der Gemeinde und beim 90-jährigen Jubiläum der Spvgg Rommelshausen.

Veranstaltungen und Freizeiten

›› Jahresabschlussturnen

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Um den Eltern der Turn-Kinder und auch der Öffentlichkeit einen Einblick in die Arbeit der Turnabteilung zu geben, begann man 1980 mit einer kleinen „Sportschau“ in der Sporthalle der Haldenschule.

Die Tradition wurde weiter geführt und 1985 wechselte man in die größere Rumold-Sporthalle. Die große Halle mit ihren vielen neuen Geräten war für Übungsleiter, Kinder und Jugendliche eine gute Chance sich zu präsentieren. Die Fellbacher Zeitung berichtete: „170 Kinder führen ihr Können in der Rumoldhalle vor. Zum ersten Mal zeigte die Leistungsgruppe Mädchen, was sie am Stufenreck einstudiert hatte.


›› Bunter Abend

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In anderer Atmosphäre wurde ab 1991 Turnen und Tanzen auf der Bühne der SpVgg-Sporthalle gezeigt. Jedes Jahr stand die Show unter einem anderen Motto - z.B. „Flug Nr. 1193 (1993)“, „Wünschereich“ (1995), „ROM-TV“(1996), „Zeitreise“ (1997), „Happy Birthday - 90 Jahre Sportvereinigung“ (1998), „Turnen online“ (1999), Musicals bewegen ROM“ 2000), „Planet Erde“ (2001), „Best of“ (2002), “Olympia 2012“ (2003), „Zirkus ROMcalli“ (2004 - 2006). Die Darbietungen wurden im Laufe der Zeit durch immer professionellere Beleuchtung, Beschallung und Dekoration unterstützt. Jede Gruppe legte ihren persönlichen Ergeiz in die Vorbereitung der Vorführungen. Schon bald wurde die Veranstaltung zum Zuschauermagneten für die Bevölkerung aus Rommelshausen.

Es war immer schön in der Spvgg-Sporthalle, aber die Hallenkapazität war über die Jahre mehr als erschöpft und so sagte man nach 15 Jahren „Tschüss“ und wechselte in die größere Rumold-Halle. Hier konnten sich die Technikfreaks voll und ganz entfalten und ein perfektes Podium für die Mitwirkenden und Zuschauer schaffen. Endlich viel Platz und alle Turngeräte zur Verfügung! 200 Mitwirkende vom Eltern-Kind-Turnen, Vorschulturnen, Schülerturnen bis zum Tanzen, flankiert vom Moderatorenteam Jörg als Jogi Löwe und Sandra, begeisterten die mehr als 300 Zuschauern. Die Tigerente war 2007 zum ersten Mal in Rommelshausen und hat versprochen, 2008 - im Jubiläumsjahr - wieder zu kommen.

›› Turnerfreizeiten

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Wie in alten Chroniken zu lesen ist, wanderte man Anfang des letzten Jahrhunderts sogar
zu Wettkämpfen - oder zumindest bis zur nächsten Bahnstation. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass Turnen und Wandern, Ausflüge und Freizeiten schon zusammen gehörten. Daß man früher den „Zöglingen“ und heute unseren Schülerinnen und Schülern auch außerhalb der Turnhalle etwas „bieten“ sollte, hat sich längst herumgesprochen und so begannen die Übungsleiter der Turnabteilung in den 90ern mit Wochenendfreizeiten im Naturfreundehaus Strümpfelbach und Fellbach, in der Ebersberger Sägemühle und im Mönchhof durchzuführen.


›› Kirbe

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Ab 1985 waren wir auch dabei beim Weindörfle der „Römer“ Kirbe. In einem kleinen offenen Verkaufsstand wohlgemerkt im Freien - auch bei Regen und Sturm - entstanden wunderbare Pommes. Zwei Friteusen dampften um die Wette.

Seit 1994 strahlt ein schöner gelb-grauer Turner-Stand im Marktplatz-Zelt. Fortan gab es die weltbesten Pommes und auch Wilde Kartoffeln mit „Helgas“ Knoblauchsauce. Turnen, Kirbe, Pommes und Wilde Kartoffeln waren ab jetzt ein Markenzeichen.

Showauftritte und Aktionen


›› 10 Jahre Rumold-Sporthalle 1990

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„Flotte Mädels - krumme Beine“ unter diesem Motto zeigten 2 Turner und 5 Turnerinnen eine Turnshow am neuen Stufenreck gewürzt mit Bodenakrobatik der Turnclowns Vater und Sohn - Jörg und Jörg.

›› Festival in Waiblingen 2000

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Bei den Turnern war die Idee entstanden, dass es sicher viel Spaß macht, wenn auch mal eine
Gruppe von Mitgliedern des Hauptausschusses sich öffentlich mit einer Vorführung präsentiert. Das Gym-Festival vor der Haustür, war dazu eine gute Gelegenheit. Die Frage „Wer macht mit?“ war schnell beantwortet und so wurde mit viel Spaß und Freude eine zünftige Vorführung einstudiert und auf ging es zum großen Auftritt.


2001 Mit vereinten Kräften werden die „Wilden Kartoffeln“ geschält

›› WM-Auftritt

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Ein herausragendes Ereignis im Jahre 2007 war die EnBW Turn-WM in Stuttgart. Die „Römer“ wollten auch mit dabei sein und absolvierten auf der Bühne der Medal-Plaza auf dem Schlossplatz eine Turn-Tanz-Formation - anschließend eine Animation der John-Cranko-Schule, wo die „Römer“ vor einigen Tausend Zuschauern als Akteure auftraten.

›› Kinderturn-Test

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Alarmierende Schlagzeilen wie „ständig wachsendes Übergewicht“ und „zunehmender Bewegungsmangel“ bei unseren Kindern sind immer häufiger zu lesen. In diesem Zusammenhang rückt das Thema „Bewegungsförderung für Kinder“ immer stärker ins öffentliche Interesse. Der Kinderturn-Test besteht aus sieben Aufgaben zur Überprüfung motorischer Fähigkeiten von Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren.

19 Übungsleiter der Turnabteilung sorgten am Kirbesonntag 2006 für einen tollen, aktiven und erfolgreichen Nachmittag beim Kinderturn-Test. 129 Kinder kamen, um ihr Können an sieben verschiedenen Stationen zu überprüfen. Ob beim „Einbeinstand“, rückwärts balancieren, „Liegestütze“ oder „6 Min.-Lauf“ überall waren die Teilnehmer mit großer Begeisterung dabei.

Das Turnangebot heute:

• Eltern-Kind-Turnen (ab 2 Jahre) und Vorschulturnen 3 ½ bis 6-Jährige
• Turnen im Schulalter für Jungen und Mädchen
• Tanz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
• Trampolin für Kinder und Jugendliche

Weitere Informationen und Bilder zur Turnabteilung finden Sie auf der Homepage der Spvgg Rommelshausen oder auf deren Chronik-Homepage (siehe Impressum)


Noch einige Bilder aus der Abteilung:

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