100 Jahre Spvgg Rommelshausen
100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem 100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem
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Der Gesamtverein : Sportvereinigung 1907-1913

Alte Turnhalle
Alte Turnhalle

Halleneinweihung
Halleneinweihung


Die Gründerzeit

Wilhelminische Kaiserzeit

Kaiser beendet Hottentottenkrieg

Erste Farbfotos durch Chemiker Louis Jean Luminiere in Paris

In Hamburg eröffnet Tierhändler Carl Hagenbeck seinen Zoo

Die Deutsche Reichspost führt in ganz Deutschland den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit Postschecks ein.

Preußischer Jugendpflege-Erlass; Deutsche Hygiene-Ausstellung in Dresden mit einer großen Sport-Abteilung

Eröffnung des Berliner Sportpalastes

Gründung vieler Sportvereine, insbesondere aus der Arbeiter-Turn-Bewegung

Entwurf des Deutschen Turn- und Sportabzeichens

Deutsches Turnfest in Lleipzig

Das Umfeld


Um 1900:

1891 wurde in Rommelshausen eine Eisenbahn-Haltestelle eingerichtet.

Zimmermeister Johannes Bahnmüller hat die in der Gemeinde errichtete Telegraphenstelle zur vollen Zufriedenheit der Einwohnerschaft von 1894 –1903 betrieben.

Die Einwohnerzahl beträgt im Jahr 1905 1592 Einwohner (einschließlich Pflegeanstalt).

Firma Rüsch kommt 1891 nach Rommelshausen.

1907:
Rommelshausen bekommt eine eigene Poststelle.

Zimmermann Bahnmüller bekommt den ersten Privatfernsprecher

Gründung des Arbeiterturnvereins und des Kleinkinderpflegevereins.

Kauf einer Quelle bei Schnait – Verlegung der 1. Wasserleitung.

1908:
Gründung des Kraftsportvereins.

1909:
Gründung des Krankenpflegevereins.

1910:
Das elektrische Licht wird eingerichtet.

Die Sportvereinigung


neuer Text


Der Turnverein (TVR)


Der Kraftsportverein (KSVR)


Alte Chroniken

Die Geschichte des ehemaligen Turnvereins (Verfasser unbekannt)

Im Juli 1907 wurde von turnbegeisterten Einwohnern in Rommelshausen eine Versammlung ins Gasthaus zur Traube einberufen zur Gründung eines Sportvereines. Von den 33 anwesenden Personen entschieden sich 19 für einen Arbeiter- und 14 für einen Deutschen Turnverein. So wurde mit 5 Stimmen Mehrheit ein Arbeiterturnverein gegründet. Der Ausschuss setzte sich wie folgt zusammen:

· 1. Vorsitzender: Gottlob Epple
· 2. Vorsitzender: Fritz Bubeck
· Turnwart: Wilhelm Schaal
· Kasse: Wilhelm Haller
· Schriftführer: Christian Lederer
· Beisitzer: Gotthilf Bubeck

Ausser diesen Ausschussmitgliedern sind als Gründer des Turnvereins noch zu erwähnen:

· Christian Bubeck
· Valentin Sattel
· Ernst Pfund
· Wilhelm Pfund
· Fritz Mangold
· Karl Schneider
· Gottlob Mangold
· Theodor Mangold
· Johann Weidmann
· Fritz Schweitzer
· Fritz Lieb
· Gottlob Bauer

Der Turnbetrieb wurde alsbald aufgenommen. Als Vereins- und Übungslokal war das Gasthaus zum Hirsch ausersehen. Am 5. Januar 1908 konnte der Verein mit einer gut gelungenen Weihnachtsfeier zu erstenmal an die Öffentlichkeit treten. Bald darauf wurden die Vorarbeiten zum 1. Stiftungsfest getroffen, das am 12. Juli 1908 im Langen Garten abgehalten wurde. Da der Turnbetrieb im Saalbau zum Hirsch nicht immer regelmäßig stattfinden konnte, wurde der Ausschuss beauftragt, sich nach einem Bauplatz für eine Turnhalle umzusehen. Am 20. Januar 1910 wurde der 4,41 Ar große Platz hinter dem früheren Gemeindeturnplatz zum Preis von 440 Mark erworben. Schon am 12. Juni 1910 konnte die Turnhalle eingeweiht und ihrer endgültigen Bestimmung übergeben werden. Das Turnen nahm nun einen großen Aufschwung, so dass die Vereinsmusterriegen bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften immer beachtlichere Plätze erzielten. Nach einem Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung im Dezember 1912 wurde der Verein beim Amtsgericht in Cannstatt in das Vereinsregister eingetragen. Im Jahr 1913 wurde auch von musikbegeisterten Turnern ein Trommler- und Pfeifferkorps aufgestellt; ein Jahr später erhielt der Verein eine Standarte. Dann kam der verhängnisvolle 2. August 1914, die Mobilmachung. Eine große Zahl der Turner musste in den nächsten Tagen scheiden, um ihrer Militärpflicht Genüge zu leisten.


Die Geschichte des Kraftsportvereins (verfasst zum 50-jährigen Jubiläum)

Der Kraftsportverein wurde am Kirchweihmontag des Jahres 1908 von folgenden jungen Männern gegründet:

· Christian Maile
· Karl Hurlebaus
· August Maile
· Albert Dalaker
· Karl Dalaker
· Gottlieb Bubeck
· Gottlob Greiner
· Gottlob Maile
· Christian Schneider

In der Gründungsversammlung am 2. November wurde folgender Ausschuss gewählt:

· 1. Vorstand: Christian Maile, zugleich Übungswart
· 2. Vorstand: Karl Dalaker
· Kasse: Gottlob Maile
· Schriftführer: Paul Dalaker
· Beisitzer: Wilhelm Hurlebaus

Diese jungen Männer waren entschlossen, den Kraftsport am hiesigen Ort nach dem Wahlspruch zu pflegen: „Wer seinen Körper stählt, pflegt seine Seele im Zeichen der 4 K“. Nach Beratung über die Statuten und die Übungsstätte konnte der Verein seine Tätigkeit aufnehmen. Die Zahl der Mitglieder nahm rasch zu. Bereits im Januar 10909 trat der junge Verein mit einer wohlgelungenen Weihnachtsfeier im neu erbauten Saal zum Hirsch an die Öffentlichkeit. Übungsgeräte wurde beschafft, vor allem eine Ringermatte, eine Hantel und 8 Gewichte für die junge Rundgewichtsriege. Die ersten Übungsabende fanden im Stall zum Adler bei einer Beleuchtung mit einer spärlichen Kohlefaserlampe statt. Mit großer Begeisterung wurde geübt, das Verhältnis der aktiven und passiven Mitglieder war 10:1.

Im Sommer 1909 wurden die ersten Sportfeste besucht. Von einem Bezirkswettstreit kehrten Sieger und Besiegte in froher Stimmung heim. Bei der Kreisbannerweihe 1910 in der Liederhalle in Stuttgart trat die junge Musterriege von Rommelshausen zum erstenmal auf und belegte den 8. Platz. Der älteste der 8-köpfigen Riege war 19 Jahre alt. Riegenführer war Christian Maile , der seine 1. Vorstandschaft mit Karl Dalaker getauscht hatte. Nachdem er aber wieder den Vorsitz übernommen hatte, wurde das Übungslokal in den Hirschsaal verlegt. In 1909 und 1910 wurden je eine Sommer-, Herbst- und Weihnachtsfeier veranstaltet. Dem rührigen Rommelshäuser Verein wurde 1911 die Ausrichtung des Bezirksfestes des Remsgaues übertragen. Das Fest fand am 21. Mai 1911 im Langen Garten statt. Die Alten erinnern sich heute noch an diese machtvolle Kundgebung für den Kraftsport. Jeden Monat fand eine Mitgliederversammlung statt. Anstalle von Christian Maile, der zum Militär musste wurde in der Hauptversammlung 1911 Gottlieb Hurlebaus zum 1. Vorstand gewählt. Nach dessen Wegzug wurde sein Bruder Karl Hurlebaus als 1. Vorstand gewählt und als Übungsleiter Heinrich Hägele. Seit August 1913 übten die aktiven Sportler in der Halle des Turnvereins beim See. Nach Entlassung vom Heer 1913 übernahm Christian Maile wieder die Geschicke des Vereins. Im Sommer 1914 sollte wieder ein Sommerfest abgehalten werden, aber wie ein Gewitter aus heiterem Himmel brach am 1. August der 1. Weltkrieg aus.


Auszug aus der Rede von Herrn Bürgermeister Haußmann zum 75-jährigen Jubiläum

75-jähriges Jubiläum

der Sportvereinigung Rommelshausen

Rede von Bürgermeister Haußmann beim Festbankett am 2. Juni 1983


Sehr verehrte festliche Jubiläumsversammlung !

Ich habe die ehrenvolle und schwierige Aufgabe erhalten, über die Geschichte des Vereins zu berichten. Als Schirmherr will ich ja auch einen aktiven Beitrag zum Jubiläum leisten.
In den letzten Tagen habe ich viele Protokolle, Unterlagen und Bücher gelesen, so dass mir die Auswahl schwer fällt, was ich heute sagen soll und was weglassen. Ich bemühe mich darum, in der mir zur Verfügung gestellten Zeit, ein Bild des Vereins zu zeichnen, Stimmungen einzufangen, Ereignisse darzustellen.

Manche unter uns mögen sagen, die Vergangenheit soll man ruhen lassen. Was bringt`s uns!
Die Vereinschronik darzustellen, ist doch ein alter Zopf!
Ich sage aber: ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft! Wir brauchen die Vergangenheit, um daraus zu lernen! Wir müssen wissen, woher wir kommen, damit uns klar wird, wohin wir gehen! Das Erbe, das wir übernommen haben, müssen wir bewahren. Viele Männer und Frauen haben für diesen Verein ihr Bestes gegeben, wir haben ihnen aufrichtig und von Herzen zu danken.

Diese Einleitung war mir sehr wichtig, weil ich manchmal den Eindruck habe, dass die Vergangenheit oft sehr unter den Tisch gekehrt wird, vor allen Dingen, wenn sie unangenehm und unbequem ist.

Um die Jahrhundertwende hat es in Rommelshausen ausgesehen wie heute. Es gab viele landwirtschaftliche Betriebe und nur wenige gut ausgebaute Straßen. In unserem Heimatbuch kann folgendes nachgelesen werden:
„ 1905 hat Rommelshausen 1600 Einwohner. Allmählich setzte die Industrialisierung ein.
( Die Firma Willy Rüsch verlegte 1906 ihren Sitz von Cannstatt nach Rommelshausen. )
Auch die Technik zog in den Ort und in die Haushalte ein. Nach der Wasserleitung wurde 1910 das elektrische Licht eingerichtet.“
Pfarrer Müller erkannte den Strukturwandel klar, als er 1908 in die Urkunde im Turmknopf
Schrieb „ Unsere Gemeinde wird- dem Strom der Zeit folgend- aus einer ackerbautreibenden mehr und mehr zu einer industriellen, da in der Nähe lohnende Arbeit gefunden wird.“

Soviel aus dem Heimatbuch. Die Menschen im Dorf kannten sich alle natürlich gut. Es gab alteingesessene Familien, wie z.B. die Familien Jäger, Schert, Pfund, Bubeck, Hurlebaus usw.
Ich versuchte der interessanten Frage nachzuspüren, was eigentlich die Menschen damals bewegte, nach einem langen Arbeitstag mit oft 10, 12 oder gar 14 Stunden noch Sport zu treiben! Was drängte sie zum Sport? Sie waren doch mit ihrer Arbeit völlig ausgelastet! Oder merkten sie, wie ausgleichend und wie gesundheitsfördernd der Sport ist und dass ein gesunder Geist einen gesunden Körper braucht. Es waren hauptsächlich junge Menschen, die neben dem Sport auch Kameradschaft und Unterhaltung suchten.


Vielleicht sollte ich zum besseren Verständnis der damaligen Zeit, also des 19.Jahrhunderts, auf die 4 besonderen Ereignisse hinweisen, die die Menschen entscheidend beeinflussten:

1.1871 wurde Deutschland endlich geeint. Das Deutsche Reich wurde gegründet mit einem
Kaiser an der Spitze, nämlich Wilhelm I., König von Preußen. Die Kaiserzeit begann,
Bismarck wurde Reichskanzler.

2.Mitte des 19.Jahrhunderts begann das Industriezeitalter ( es ist ja erst 130- 140 Jahre alt ).
Das brachte große Veränderungen mit sich.

3.1869 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet, um die Arbeiter zu vertreten,
die damals so gut wie keine Rechte hatten.

4.Und schließlich ist Friedrich Ludwig Jahn ( Turnvater Jahn ) zu erwähnen, der die deutsche
Turnbewegung begründete.
( 1811 Turnplatz auf der Hasenheide in Berlin,
1816 Buch „Die Deutsche Turnkunst“ )

Leider wurde in den großen Organisationen der Turnerschaft viel Politik und auch Klassenkampf gemacht. Dies übertrug sich selbstverständlich auch auf die kleinen Vereine. Unüberbrückbare Gegensätze gab es innerhalb der Deutschen Turnerschaft, die 1868 gegründet wurde. Das Turnerlager spaltete sich, es wurde der Arbeiter- Turnerbund gegründet als Gegensatz zur Turnerschaft, die dem Preußisch- deutschen Kaiserstaat wohlgesonnen war und die Turnerei als Wehrerziehung betrachtete.

Die Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Turnerschaft und dem Arbeiter- Turnerbund dauerten lange; nach dem 1. Weltkrieg ging es weiter und dauerte bis in die 30er Jahre hinein.
Rommelshausen blieb von den Auseinandersetzungen nicht verschont. Es gab viele Probleme, die oft Familien trennte und entzweite.

Dies war der Hintergrund um die Jahrhundertwende, als in Rommelshausen 1907 der Turnverein und 1908 der Kraftsportverein gegründet wurden.

Zunächst will ich einiges zum Turnverein sagen.

Die Geburt des Turnvereins war rechtschaffen schwierig. Ich habe ja eben einiges zu den Hintergründen gesagt. Es wurden 3 Versammlungen benötigt, im Juli 1907 war es dann soweit. Im Protokoll heißt es ganz nüchtern:
„ Mit der 3.Versammlung sollte unter beiden Parteien ein Turnverein gegründet werden. Mitglieder waren versammelt 33 an der Zahl.“ Mehrheitlich entschied man sich für den Freien Turnverein d.h. Für den Arbeiter- Turnverein. Nachdem das Kind geboren war, ging es unverzüglich an die Arbeit. DerVereinsvorstand wurde gebildet: 1. Vorsitzender Gottlob Epple, 2.Vorsitzender Friedrich Bubeck, Turnwart Wilhelm Schaal, Kassierer Wilhelm Haller, Schriftführer Christian Lederer. Der Turnbetrieb wurde sofort aufgenommen. Im Gasthaus Hirsch war das Vereins- und Übungslokal. Man muß sich vergegenwärtigen- dies war auch bei Kraftsportverein so-, dass der Verein fast jeden Monat für alle Mitglieder eine Versammlung und meistens im Jahr 2 Generalversammlungen, manchmal sogar auch 3, abhielt. Bei der Monatsversammlung am 2.5.1908 wurde folgendes beschlossen:

„ Der Turnplatz ist bei Frau Epple auf der Reute. Eine Turnfahrt ( tatsächlich wurde aber alles zu Fuß marschiert ) wurde auf Sonntag, den 10.Mai festgesetzt. Abmarsch präzis ½ 6 Uhr am Lindle beim Lamm über Beinstein, Kleinheppach, Buoch, Steinreinach, Korb, Waiblingen, Rommelshausen.“ ( man müsste eigentlich diese Wanderung als Jubiläumswanderung machen.)
Weiter heißt es im Protokoll:
„ Vereinsdiener Theodor Mangold erhält jährlich 10 Mark Gehalt, hat aber für alle Vereinssachen zu sorgen.“

Jede Monats- oder Generalversammlung begann übrigens damit, dass die Einzahlung der Beiträge vorgenommen wurde und dass über Neuaufnahmen von Mitgliedern beschlossen wurde und nicht jeder wurde in den Verein aufgenommen !

Das 1. Sommer- bzw. wie es damals hieß, Stiftungsfest fand am 12.Juli 1908 im langen Garten statt. Festwirt war der Wirt zum Hirsch, Wilhelm Lidle.
Große Attraktion war die Schiffschaukel, Schießbude und das Glücksrad.

Der Turnverein war außerordentlich aktiv. Obwohl der Turnbetrieb im Saalbau zum Hirsch stattfinden konnte, war dies jedoch kein befriedigender Zustand, weil der Saal nicht immer zur Verfügung stand. So entschloß sich der Verein einen Platz zur Erstellung einer Turnhalle zu erwerben. Bereits im Januar 1910 erwarb der Verein einen 4,41 ar großen Platz hinter dem früheren Gemeindeturnplatz ( beim Seeplatz ) zum Preis von 1 Mark pro qm.
Bereits im Juni des gleichen Jahres wurde die Turnhalle eingeweiht. Das Geld brachte der Verein aus dem Verkauf von Gutscheinen und durch Spenden auf.

Das gab Auftrieb und Aufschwung für den Turnbetrieb, so dass die Vereinsmusterriegen bei Kreis- und Bezirksturnfesten ganz beachtliche Erfolge erzielten.

Höhepunkte im Vereinsleben waren entweder die Frühjahrs-, Herbst- oder Weihnachtsfeiern.
Meistens begannen diese Veranstaltungen gegen 15 Uhr und endeten um 24 Uhr. Das Programm sah etwa folgendermaßen aus:

Kopie

Im Jahre 1910 besitzt der Verein 1 Barren, 1 Salonreck, 35 Turnstäbe, 1 Sprunggestell, 24 Keulen, 2 Sprungbretter, 1 Schleuderball, 1 Würfel zum Stoßen, 3 Matten und verschiedene lehrreiche Bücher. In der Monatsversammlung am 17.12.1910 wird bekanntgegeben, dass die Gemeinde einen Zuschuß von 1100 Mark für den Bau der Turnhalle gegeben hat.

1913 einigte man sich mit dem Kraftsportverein, dass die Turnhalle des Turnvereins auf
1 Jahr um den Preis von 36 Mark vermietet wird. Im selben Jahr wurde von musikbegeisterten Turnern ein Trommler- und Pfeifenkorps aufgestellt, ein Jahr später erhielt der Verein eine Standarte. Von einer Monatsversammlung im März 1914 wird folgendes berichtet:
„ Hermann Stoll tischte das von ihm versprochene Faß Bier auf, welches in aller Gemütlichkeit seine Inhalts beraubt wurde.“ Im Jahre 1914 hatte der Verein 69 Mitglieder. Dann kam der verhängnisvolle 2. August 1914, die Mobilmachung. Eine große Anzahl von Turnern musste Militärdienst leisten. Der Verein hielt eine ao.Versammlung ab. Bedrückende und zu Herzen gehende Zeilen wurden im Protokoll niedergeschrieben. Junge Mitglieder hielten den Verein so gut es ging aufrecht. Viele Turner sind nicht mehr zurückgekommen.

Nun zum Kraftsportverein!

Die Gründung erfolgt am Kirchweihsonntag des Jahres 1908. Leider geben die vorhandenen Protokolle wenig her, sie sind kurz und knapp gehalten. Aber wir wissen, dass der Verein von folgenden jungen Männern gegründet wurde:
Christian Maile, Karl Hurlebaus, August Maile, Albert Dalaker, Karl Dalaker, Paul Dalaker, Gottlieb Bubeck, Gottlob Greiner, Gottlob Maile, Christian Schneider.
In der Gründungsversammlung am 2.November wurde folgender Ausschuß gewählt:
1.Vorstand: Christian Maile, zugleich Übungswart.2.Vorstand: Karl Dalaker, Kassier: Gottlob Maile, Schriftführer: Paul Dalaker.

Diese jungen Männer waren entschlossen, den Kraftsport am hiesigen Ort zu pflegen nach dem Wahlspruch: Wer seinen Körper stählt, pflegt seine Seele im Zeichen der 4K ( kühn, kernig, kraftvoll, kunstvoll). Nach Beratung über die Statuten und die Übungsstätte konnte der Verein seine Tätigkeit aufnehmen. Die Zahl der Mitglieder nahm rasch zu. Bereits im Januar 1909 konnte der junge Verein mit einer wohlgelungenen Weihnachtsfeier im neu erbauten Saal im Hirsch an die Öffentlichkeit treten.

Die benötigten Übungsgeräte wurden beschafft, vor allem eine Ringermatte, eine Hantel und acht Gewichte für die junge Rundgewichtsriege.

In der Chronik des Kraftsportvereins heißt es wörtlich: „Die 1.Übungsabende fanden im Stall des Gasthofs zum Adler bei einer Beleuchtung mit einer trüben Kohlenfadenlampe statt. Mit großer Begeisterung wurde geübt, das Verhältnis der aktiven und passiven Mitglieder
war 10: 1 .“

Welche Ansprüche stellen wir doch heute an eine Übungshalle und wie bescheiden waren die Männer damals und waren sicherlich genauso glücklich, wenn nicht noch glücklicher als heute.

Wie anders die Verhältnisse damals waren im Gegensatz zu heute mag man auch daraus ersehen, dass weder der Staat noch die Gemeinden etwas für den Sport übrig hatten. Auch die Bevölkerung war dm Sporttreiben nicht sehr wohlgesonnen.
„ Ed Sport macha, sondern schaffa, schaffa.“ hieß es. Die Vereinsmitglieder waren also vollständig auf sich selbst angewiesen. Idealismus wurde wirklich groß geschrieben, ohne diesen Idealismus und ohne eine weitherzige Opferbereitschaft wären die Vereine damals gar nicht lebensfähig gewesen.

Im Sommer 1909 wurden die ersten Feste besucht. Bei einer Kreisbannerweihe im Jahre 1910 in der Liederhalle in Stuttgart trat die junge Musterriege zum erstenmal auf und belegte den 8.Platz. Der älteste der Riege war 19 Jahre alt. Riegenführer war Christian Maile. Dem rührigen Verein wurde 1911 die Ausrichtung des Bezirksfestes Rems übertragen. Der Festplatz war im „Langen Garten.“ Die älteren Erinnern sich sicherlich heute noch an diese machtvolle Kundgebung für den Kraftsport. An Stelle von Christian Maile, der zum Militär musste, wurde in der Hauptversammlung am 7.Oktober 1911 Gottlieb Hurlebaus zum 1. Vorstand gewählt. Nach Wegzug von G.Hurlebaus wurde sein Bruder K.Hurlebaus als 1.Vorstand gewählt und als Übungswart Heinrich Hägele.

Dia-Vortrag von Günter Haussmann und Hans Bezler beim Festbankett am 16. Juli 1998 zum 90-jährigen Jubiläum
Text zu den Dias

Dia 1 ( Fahne )

Sehr verehrte Festgäste,

Auch ich darf Sie heute Abend sehr herzlich begrüßen. Um die Chronik der Sportvereinigung, also 90 Jahre lebendig und anschaulich werden zu lassen, haben wir eine Diaschau vorbereitet, die viele Erinnerungen wach werden lässt und uns manche Ereignisse ins Gedächtnis zurückruft. Ein wahrhaft schwieriges Unterfangen in einer knapp bemessenen Zeit 90 Jahre Vereinsgeschichte darzustellen. Wir mussten uns bei der Auswahl der Bilder große Beschränkungen auferlegen.

Es ist ganz unmöglich, alle sportlichen Ereignisse darzustellen und alle erfolgreichen Sportler zu nennen. Unsere Absicht ist es, die Vergangenheit des Vereins lebendig werden zu lassen und erlebbar zu machen. Man muß es fühlen: Es ist unser Verein, wir gehören zu ihm, wir sind eine große Vereinsfamilie, für die wir unser Bestes tun wollen und für die wir uns engagieren. Sport ist doch etwas schönes und wenn noch eine gute Kameradschaft dazukommt, ist dies unersetzlich!

Lassen Sie mich jetzt gleich eine wichtige Bemerkung einflechten. Sowohl im Verein wie auch in jeder Abteilung sollte es einen Chronisten geben ( bei einigen Abteilungen gibt es so etwas ähnliches bereits schon! ), der oder die Bilder sammelt und besondere Ereignisse schriftlich festhält. Denn vieles an Bildern und Ereignissen geht schon so langsam verloren! Allen, die uns geholfen haben mit Bildern, Beiträgen und Texten und mit Rat und Tat danken wir sehr herzlich !

Nun aber endgültig zu den Dias.
Auf dem 1. Dia sehen wir die schöne Fahne des Vereins, die uns über viele Jahre hinweg begleitet hat. Sie soll noch lange unser Wegbegleiter sein.


Dia 2


Bild von Rommelshausen 1900
Rommelshausen um die Jahrhundertwende
So hat Rommelshausen damals ausgesehen. Um die Jahrhundertwende gab es viele landwirtschaftliche Betriebe und nur wenige gut ausgebaute Straßen. Ich will kurz darstellen, was so um die Jahrhundertwende herum in Rommelshausen alles geschehen ist und da ist viel geschehen!

1891 bekommt Rommelshausen an der Remstal- Eisenbahn eine eigene Haltestelle.
1901 hat der Gemeinderat die Einrichtung einer Wasserleitung abgelehnt, weil noch viele
Brunnen vorhanden sind.
1905 wurden 1600 Einwohner gezählt.
1906 verlegte die Firma Rüsch ihren Sitz von Bad Cannstatt nach Rommelshausen.
1907 wurde dann endgültig mit dem Ausbau der Wasserleitung begonnen und ebenfalls
1907 wurde eine eigenständige Postagentur eröffnet.
1908 gab es insgesamt 10 Telefonanschlüsse.

Dia 3


Rom 1910; 1910 wurde das elektrische Licht eingeführt
Für damalige Verhältnisse waren dies ungeahnte technische Fortschritte. Pfarrer Müller erkannte den Strukturwandel klar, als er 1908 in die Urkunde im Turmknopf der Kirche schrieb: „ Unsere Gemeinde wird- dem Strom der Zeit folgend- aus einer ackerbautreibenden mehr und mehr zu einer industriellen, da in der Nähe lohnende Arbeit gefunden wird.“

Die Menschen waren meist recht arm, dafür war das Leben nicht so hektisch. Aber sie mussten schwer arbeiten und sich plagen, ein Arbeitstag dauerte 10, 12 oder gar 14 Stunden und dies von Montag bis Samstag bei oft schlechter Bezahlung.

Gründung des Turnvereins und des Kraftsportvereins

Dia 4


Gruppenbild vom TV
Der Turnverein wurde 1907 und der Kraftsportverein 1908 gegründet, es sind die sportlichen Zwillingsvereine in Rommelshausen, aus denen 1933 die Sportvereinigung gebildet wurde. Aber die beiden Vereine waren sich über viele Jahre hinweg gar nicht grün, weil sie politisch völlig andere Ideen vertraten.

Wie kam es zur Gründung der beiden Vereine. Können wir heute ermessen, was sich unsere Vorfahren und die für die Vereine verantwortlichen Männer und Frauen auf sich genommen und geleistet haben. Es war ihr Lebenswerk, es war ein Stück ihres Lebens. Wie bescheiden waren die Anfänge, wie bescheiden die Mittel, wie einfach das sportliche Training, wie klein die Wettkampfstätten. Daher sollten wir heute um so mehr schätzen, welche sportlichen Anlagen, welche Mittel und Sportgeräte uns allen zur Verfügung stehen.

3 Gründe führten wohl zur Gründung der Vereine:
1.Schon vor der Jahrhundertwende war eine große Turnbewegung in Gang gekommen. Ein
Trend, der sich durchsetzte. Man erkannte, wie ausgleichend und wie gesundheitsfördernd der Sport ist und dass ein gesunder Geist einen gesunden Körper braucht. Gemeinschaftsgeist und Opferbereitschaft waren hehre Ziele.
2.Man erkannte, wie einseitig die tägliche Arbeit in der Fabrik oder sonst wo war.
Leibeserziehung, wie es damals hieß, war ein Bereich der Bildung und Erziehung.
Durch Körperliche Ertüchtigung, Bewegung, Spiel und Sport wollte man zu einer
Sinnvollen Freizeitgestaltung und zu freier Entwicklung der Leistungsfähigkeit
Beitragen.
3.Es waren hauptsächlich junge Menschen, die neben dem Sport auch Kameradschaft,
Geselligkeit und Unterhaltung suchten.


Dia 5


Kraftsportverein 1930
( Kraftsportverein 1930 –KV 1- )

Versetzen wir uns noch einmal in jene Jahre, in der die beiden Vereine gegründet wurden. Das Deutsche Reich war gerade 1871 gegründet worden mit einem Kaiser an der Spitze, nämlich Wilhelm I., König von Preußen. Die Kaiserzeit begann, Bismarck wurde Reichskanzler. Mitte des 19.Jahrhunderts, also vor 140 bis 150 Jahren ( solange ist das also noch gar nicht her ) begann das Industriezeitalter mit großen Veränderungen. 1869 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet, um die Arbeiter zu vertreten, die damals so gut wie keine Rechte hatten. Sie wurden mehr oder weniger ausgebeutet. Und schließlich ist Friedrich Ludwig Jahn ( Turnvater Jahn ) zu erwähnen, der die deutsche Turnbewegung begründete.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ging die Entwicklung weiter, aber sie spaltete sich. Die Turnbewegung wurde miteinbezogen in die politischen und ideologischen Auseinandersetzungen der damaligen Zeit. Als untrennbarer Bestandteil der kraftvoll, zielbewusst und gut organisierten deutschen Arbeiterbewegung entstand die Deutsche Arbeiter- Turn- und Sportbewegung. Die rasch voranschreitende Industrialisierung begünstigte die se Entwicklung sehr. Im Gegensatz dazu standen die bürgerlichen- demokratischen Kräfte, deren Interessen mehr dem preußisch- deutschen Staat ausgerichtet waren. 1868 wurde in Weimar die Deutsche Turnerschaft gegründet.
Die Auseinandersetzungen zwischen der Deutschen Turnerschaft und dem Arbeiter- Turnerbund dauerten lange; nach dem 1. Weltkrieg ging es weiter und dauerte bis in die 30er Jahre hinein. Rommelshausen blieb von den Auseinandersetzungen nicht verschont. Es gab viele Probleme, die oft die Familien trennte und entzweite. So war es damals, als der Turnverein und der Kraftsportverein gegründet wurden.


Dia 6 Überschrift: Turnverein 1907 bis 1933

Dia 7


Die Vereinsvorsitzenden
( Die Vereinsvorsitzenden –TV 9-)

Nun zum Turnverein, dessen Geburt recht schwierig war. Es wurden 3 Versammlungen benötigt, Mitte des Jahres 1907 war es dann soweit. Im Protokoll heißt es ganz nüchtern:
„ Mit der 3. Versammlung sollte unter beiden Parteien ein Turnverein gegründet werden: Mitglieder waren versammelt 33 an der Zahl.“ 19 Personen entschieden sich für den Arbeiterturnverein und 14 Stimmen wurden für einen Deutschen Turnverein abgegeben.

Nachdem das Kind geboren war, ging es unverzüglich an die Arbeit. Der Vereinsvorstand wurde gebildet: 1. Vorsitzender: Gottlob Epple, 2.Vorsitzender: Fritz Bubeck, Turnwart: Wilhelm Schaal, Kassier: Wilhelm Haller, Schriftführer: Christian Lederer, Beisitzer Gotthilf Bubeck.

Der Turnbetrieb wurde fast sofort aufgenommen. Im Gasthaus Hirsch war das Vereins- und Übungslokal. Fast jeden Monat wurde für alle Mitglieder eine Versammlung und meistens im Jahr 2 Generalversammlungen abgehalten, manchmal auch 3. Bei der Monatsversammlung am 2.5.1908 wurde folgendes beschlossen:
„ Der Turnplatz ist bei Frau Epple auf der Reute. Eine Turnfahrt ( tatsächlich wurde aber alles zu Fuß marschiert ) wurde auf Sonntag, den 10.Mai festgesetzt. Abmarsch präzis ½ 6 Uhr am Lindle beim Lamm über Beinstein, Kleinheppach, Buoch, Steinreinach, Korb, Waiblingen, Rommelshausen.“ Weiter heißt es im Protokoll: „ Vereinsdiener Theodor Mangold erhält jährlich 10 Mark Gehalt, hat aber für alle Vereinssachen zu sorgen.“

Jede Monats- oder Generalversammlung begann übrigens damit, die Beiträge einzuziehen
( natürlich in bar ) und über Neuaufnahmen von Mitgliedern zu beschließen und nicht jeder wurde in den Verein aufgenommen!

Das 1. Sommer- bzw. damals hieß es Stiftungsfest fand am 12.Juli 1908 im „ Langen Garten“ statt. Festwirt war der Hirschwirt, Wilhelm Lidle. Große Attraktion war die Schiffsschaukel, die Schießbude und das Glücksrad. Der Turnverein war außerordentlichaktiv. Obwohl der Turnbetrieb im Saalbau zum Hirsch stattfinden konnte, war dies jedoch kein befriedigender Zustand, weil der Sal nicht immer zur Verfügung stand. So entschloß sich der Verein, einen Platz zur Erstellung einer Turnhalle zu erwerben. Bereits im Januar 1910 erwarb der Verein einen 4,41Ar großen Platz hinter dem früheren Gemeindeturnplatz ( beim Seeplatz ) zum Preis von 1 Mark pro qm.
Bereits im Juni des gleichen Jahres wurde die Turnhalle eingeweiht. Das Geld brachte der Verein aus dem Verkauf von Gutscheinen und durch Spenden auf. Die Gemeinde gab einen Zuschuß von 1.100 Mark. Das gab Auftrieb und Aufschwung für den Turnbetrieb, die Vereinsmusterriegen konnten bei Kreis- und Bezirksturnfesten ganz beachtliche Erfolge erzielen.

Dia 8


Einladung und Programm
( Einladung und Programm –TV 3 )

Höhepunkte im Vereinsleben waren entweder die Frühjahrs- Herbst oder Weihnachtsfeiern. Meistens begannen diese Veranstaltungen gegen 15 Uhr und endeten gegen 23 oder 24 Uhr.

Dia 9 ( Die Theatergruppe im Jahr 1933 in Aktion –TV 10- )
1913 wurde von den musikbegeisterten Turnern ein Trommler- und Pfeifenkorps aufgestellt, ein Jahr später erhielt der Verein eine Standarte. Von einer Monatsversammlung im März 1914 wurde folgendes berichtet: „ Hermann Stoll tischte das von ihm versprochene Faß Bier auf, welches in aller Gemütlichkeit seines Inhalts beraubt wurde. Im Jahre 1914 hat der Verein 69 Mitglieder.“

Dann kam 1914 der 1. Weltkrieg.

Dia 10


Feldpostpakete an die Front mit folgendem Inhalt...
( Feldpostpakete an die Front mit folgendem Inhalt...-TV 4 -)
Viele Turner mussten Militärdienst leisten. Der Verein hielt eine ao. Versammlung ab. Bedrückende und zu Herzen gehende Zeilen wurden im Protokoll niedergeschrieben. Junge Mitglieder hielten den Verein so gut es ging aufrecht. Aber viele Turner sind nicht mehr zurückgekommen.

Dia 11


Gefallene des 1.Weltkriegs
( Gefallene des 1.Weltkriegs – TV 1- )
Die Nachkriegsjahre brachten dem Turnverein einen Aufschwung wie nie zuvor. 1920 hatte er 155 Mitglieder. 1921 wurde eine Damenriege gegründet. Von der damaligen Versammlung heißt es: „ Die Gründung einer Damenriege wurde durch Abstimmung vollzogen. Die Abstimmung ergab 15 für und 9 gegen die Gründung, somit war die Sache erledigt.“

Durch die große Arbeitslosigkeit wanderten viele aktive Turner ins Ausland. Einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte bildete die Fahnenweihe im Mai 1924. In einer Versammlung 1929 wird festgestellt und beklagt, dem Turnen werde kein Interesse mehr entgegengebracht. Zur Abhilfe wird vorgeschlagen, einige neuzeitliche Geräte, wie z.B. Medizinbälle, anzuschaffen.

Interview mit Erwin Kurz
1. Frage:
Welche Erinnerungen haben Sie noch an den Turnverein, der bis 1933 bestand ?

2.Frage:
Auch nach dem 2. Weltkrieg wurde geturnt, obwohl sich viel veränderte. Sie waren doch eine Zeit lang Jugendleiter. Was wurde das alles gemacht und unternommen ?


Eine große Sache war das 25-jährige Jubiläum im Jahre 1932. Dann kam das Ende des Turnvereins. Am 24. Juni 1933 wurde dem damaligen Vorstand Eugen Schneider die Auflösungsurkunde übermittelt.

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